KW 24: Frauennetzwerk für Start-ups – Förder-Fonds geplant, Kaum Frauen in Topetagen von Jungunternehmen, Kinderlosigkeit und Mutterkult bei Frauen

Frauennetzwerk für Start-ups – Förder-Fonds geplant: In den Chefetagen junger Unternehmen sind Frauen nach wie vor eine Seltenheit. Das wiederum liegt auch an der Unternehmenskultur, wie eine Studie zeigt. Frauen schaffen es laut demnach bisher nur selten an die Spitze börsennotierter Start-ups. Die Jungunternehmen machen den gleichen Konstruktionsfehler wie die vorhergehende Generation, denn sie wachsen ohne Frauen, so Wiebke Ankersen und Christian Berg, Leiter der gemeinnützigen AllBright-Stiftung. Die deutsch-schwedische Organisation setzt sich für mehr Frauen und Diversität in den Führungspositionen ein. In der Chefetage liege der Frauenanteil bei den zehn Unternehmen, die in den letzten 15 Jahren gegründet worden und in der DAX-Indexfamilie vertreten sind, bei 5,4 Prozent. Bei den insgesamt 160 Unternehmen aus DAX, MDAX und SDAX sind es im Schnitt 12,6 Prozent. Rund 60 Managerinnen großer Konzerne und Politikerinnen haben ein Unterstützerinnennetzwerk gegründet, um Frauen in Unternehmensneugründungen künftig zu unterstützen. Mit ihrem Verein encourageventures wollen sie „Gründerinnen von der Gründungsidee bis zum Börsengang“ begleiten, wenn mindestens eine Frau zum Gründerteam gehört, erklärt Initiatorin Ina Schlie. Es ist ein Aufbau eines 100 bis 200 Millionen Euro schweren „All-Female-Growth-Fonds“ geplant, aus dem die Unterstützungen bezogen werden sollen.
tagesschau.de

Bilquelle: haufe-akademie.de

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Kaum Frauen in Topetagen von Jungunternehmen: In den Vorständen der deutschen Start-ups sitzen vor allem Männer. Unter den Jungunternehmen an der Frankfurter Börse ist der Frauenanteil im Vorstand ganz besonders gering. In den Vorständen der 30 Unternehmen, die in den letzten fünf Jahren den Einzug in Dax, MDax oder SDax schafften, arbeiteten am 1. April 98 Männer und 11 Frauen. Das entspricht einem Frauenanteil von 10,2 Prozent. Anders jedoch sieht es in den Topetagen von Abspaltungen traditioneller Konzerne aus, die als eigene Unternehmen an die Börse gingen. Der Frauenanteil liegt den Angaben zufolge dort bei 17,2 Prozent. Der Bundestag beschloss kürzlich, dass in börsennotierten und paritätisch mitbestimmten Firmen mit mehr als 2000 Beschäftigten und mehr als drei Vorständen in Zukunft mindestens eine Frau im Vorstand sitzen muss. Bei Neubesetzungen der Posten muss zudem darauf Rücksicht genommen werden.
faz.net, n-tv.de

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Kinderlosigkeit und Mutterkult bei Frauen: Nicht jede Frau wünscht sich Nachwuchs, das wird gesellschaftlich jedoch von vielen Menschen nicht akzeptieren. Denn selbstgewählt kinderlose Frauen erfahren bis heute Ablehnung. Auf der Website „We are Childfree“ erzählen einige von ihnen über ihre Erfahrungen. Die Journalistin Sonja Eismann sieht darin eher ein individualistisches Lebensstilprojekt. Die Website behandele das Thema getreu dem feministischen Motto „Das Private ist politisch“, so Eismann. Es gebe keine Aufrufe zu Demonstrationen oder Aktionen, sondern Frauen aus allen Teilen der Welt erzählten aus sehr persönlicher Perspektive von ihrem Beschluss, kinderfrei leben zu wollen, und welche Steine ihnen dabei in den Weg gelegt worden seien. In Deutschland ist jede fünfte Frau kinderlos oder kinderfrei, eine Formulierung, die betont, dass eben nicht jede Frau dies als Mangel betrachtet. In Deutschland gebe es bis heute heftige Reaktionen auf Debatten über Kinderlosigkeit bei Frauen, erklärt die Journalistin Sonja Eismann. Diese zeigten, dass der viel zitierte deutsche Mutterkult noch längst keine Sache der Vergangenheit sei. Kinderlose Männer riefen im Vergleich keine so starken Emotionen hervor. Sie betonte immer wieder betone, dass sie mit bestehenden Vorurteilen aufräumen wolle. Zum Beispiel, dass Frauen ohne Kinder egoistisch, kalt und lieblos seien.
deutschlandfunkkultur.de

  • Gleichstellung: Niemand muss zurück an den Herd zeit.de
  • Gewalt gegen Frauen: HateAid-Chefin über Vergewaltigungsdrohungen und Nacktfotos berliner-zeitung.de
  • Frauen in der Wirtschaft: Wie Frauen mehr Macht bekommen sueddeutsche.de
  • Mode: Imagewandel und kultivierte Frauen bei Victoria’s Secret rnd.de
  • Vergessene Frauen: Frauen in der Architektur – die vergessenen Architektinnen deutschlandfunkkultur.de

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Carolin Kebekus wurde am 9. Mai 1980 in Bergisch Gladbach geboren. Sie ist eine deutsche Komikerin, Sängerin, Synchronsprecherin, Schauspielerin, Produzentin und Fernsehmoderatorin. Sie wuchs als Tochter einer Sozialpädagogin und eines Bankkaufmanns in Köln-Ostheim auf. Im Jahr 1999 kam sie nach dem Abitur als Praktikantin zu den Freitag Nacht News, deren Mitproduzent Hugo Egon Balder sie dazu gebracht haben soll, Schauspielunterricht zu nehmen. Ihre Parodien des Tokio-Hotel-Sängers Bill Kaulitz in den Freitag Nacht News brachten Kebekus den Durchbruch im Fernsehen. Von September 2006 bis zur Absetzung der Sendung im Dezember 2006 gehörte Kebekus zum Moderatoren-Team der Freitag Nacht News um Ingo Appelt. Sie hatte bereits etliche Auftritte als Comedian, Schauspielerin und Moderatorin in diversen Comedy-Shows, Filmen, bei Preisverleihungen und dergleichen. Im Jahr 2011 veröffentlichte sie ihr Debütalbum Ghetto Kabarett und im gleichen Jahr war sie Mitglied der Neuauflage der Wochenshow. Seither ist sie mit ihrem ersten Bühnenprogramm Pussy Terror auf Tour. Seit 2013 ist Kebekus Ensemblemitglied der wöchentlichen Nachrichtensatire heute-show. Am 5. Juni 2013 wurde bei Einsfestival ihre erste vom WDR produzierte Sendung Kebekus! gezeigt, die wegen einer nicht ausgestrahlten Kirchensatire im Vorfeld zu Debatten geführt hatte, weshalb Kebekus die Zusammenarbeit mit dem Sender beendete. Carolin Kebekus nutzt ihre Stimme für politische Anliegen, wie der Geschlechterungleichheit und gegen politisch rechte Positionen. Sie bezeichnet sich als Feministin und behandelt feministische Themen in ihrer Show PussyTerror TV, bei Gastauftritten in Die Anstalt und weiteren Sendungen.
de.wikipedia.org

Bildquelle: welt.de

Laut einer Studie von Eurostat waren die Hauptgründe für Frauen in Deutschland 2020, in Teilzeit zu arbeiten, Kinderbetreuung und/oder die Pflege von Angehörigen.
32,5

Prozent gaben diese Gründe bei den Befragungen an.
de.statista.com

Surferinnen lehnen sich weltweit gegen das System auf – ein Dokumentarfilm von Dörthe Eickelberg: Surfen gehen und das, obwohl die Gesellschaft, die Traditionen oder die Religion es verbieten. Dörthe Eickelberg hat Frauen portraitiert, die sich trotz aller Widerstände in die Wellen stürzen. Ihr Filmteam war in Indien, Südafrika, Gaza, auf Hawaii und in Cornwall unterwegs. Heute kann eigentlich jeder der/die will surfen, zumindest gilt das für die westliche Welt. In manchen Teilen der Welt bedeutet Surfen aber immer noch ein Auflehnen gegen das System oder gegen gesellschaftliche oder religiöse Normen, zumindest wenn Frauen surfen. In Indien gilt das Surfen als Heiratsbremse für Frauen, teilweise wird den Mädchen und Frauen die Sportart so erschwert, dass sie dafür teilweise sogar ihre Familien verlassen müssen. Das war beispielsweise bei Aneesha so, die Dörte in Indien getroffen hat. Surfen sei in manchen Kulturen ein richtiges Politikum. Der Spaß höre meistens auf, wenn die Mädchen zur Frau werden und ins heiratsfähige Alter kommen. Wenn Frauen den Raum am Strand und auf dem Wasser erobern, würde das in vielen Kulturen als feindlich oder bedrohlich angesehen werden. Denn in einigen Kulturen gelte es als „unschön“ wenn eine Frau zu viel Platz im öffentlichen Leben einnehme.
deutschlandfunknova.de

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mein-studio.tv

„Um die Gewalt in den Griff zu bekommen, müssen wir das Patriarchat abschaffen“

Regisseurin Christiane Mudra über die gefährlichsten Orte für Frauen, das große Schweigen und ihr Theaterstück „The Holy Bitch Project.“
heise.de

Bildquelle: de.linkedin.com

Vermisst gemeldetes Mädchen schläft auf Balkon: In Kaiserslautern haben Polizeibeamte nach kurzer Suche ein als vermisst gemeldetes Mädchen schlafend auf einem Balkon gefunden. Laut Angaben stellten die Beamten die Suche nach kurzer Zeit ein, weil das Mädchen schlafend auf dem Balkon der Wohnung gefunden wurde. Der Vater hatte am Dienstagabend den Notruf gewählt, weil er seine vier Jahre alte Tochter nicht finden konnte.
tag24.de