KW 25: Alkohol-Aktionsplan der WHO stößt auf heftigen Widerstand – und erntet Sexismus-Vorwürfe, Abschaffung des Ehegattensplittings könnte 500.000 Vollzeitarbeitskräfte bringen, G20 wollen Job-Bedingungen für Frauen verbessern

Alkohol-Aktionsplan der WHO stößt auf heftigen Widerstand – und erntet Sexismus-Vorwürfe: Im ersten Entwurf eines globalen Alkohol-Aktionsplans für die Jahre 2022 bis 2030 empfiehlt die WHO Frauen im gebärfähigen Alter, keinen Alkohol zu trinken. Unabhängig davon, ob sie schwanger sind oder nicht sollen sie im Alter zwischen 18 und 50 Jahren auf alkoholische Getränke verzichten. Dadurch soll ihre Gesundheit geschützt werden, da der Alkohol die Chancen auf eine Geburt verringern könnten. Im Plan heißt es konkret: „Angemessene Aufmerksamkeit sollte der Verhinderung des Beginns des Alkoholkonsums bei Kindern und Jugendlichen sowie der Verhinderung des Alkoholkonsums bei schwangeren Frauen und Frauen im gebärfähigen Alter gewidmet werden“. Der Plan wurde in der Folge stark kritisiert und der WHO Sexismus vorgeworfen. Clare Murphy, Geschäftsführerin des British Pregnancy Advisory Service (BPAS), wirft der Organisation vor, dass Frauen damit für 40 Jahre ihres Lebens wie Behälter behandelt und allein auf ihre reproduktiven Fähigkeiten beschränkt werden. Auch werden in dem Plan Frauen, die keine Kinder bekommen wollen oder können nicht berücksichtigt. Murphy fordert deshalb eine Überprüfung des Dokuments.
stern.de

Bildquelle: antenne.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Abschaffung des Ehegattensplittings könnte 500.000 Vollzeitarbeitskräfte bringen: Das Ehegattensplitting steht bereits seit geraumer Zeit in der Kritik, da das Steuermodell aus dem Jahr 1958 häufig zur Folge hat, dass Frauen gutverdienender Männer nicht arbeiten gehen. Für viele Frauen lohnt sich die Arbeit in einem Teilzeitjob nicht, da durch das Ehegattensplitting häufig ein geringeres Nettoeinkommen bleibt als wenn sie in einem Minijob arbeiten würden. So wird für sie die Erwerbstätigkeit oberhalb der Minijobgrenze unattraktiv. Dies geht häufig mit einem Verzicht auf Karrierechancen sowie einer deutlich niedrigeren Rente einher. Eine Abschaffung des Ehegattensplittings könnte demnach für 500.000 neue Vollzeitarbeitskräfte sorgen, wie eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) ergeben hat. Dies würde sich positiv auf die Geschlechtergleichheit Deutschlands auswirken und zudem der deutschen Wirtschaft zu einem Aufschwung verhelfen. Die Berechnungen der Wissenschaftler ergaben, dass das Bruttoinlandsprodukt in der Folge einmalig um bis zu 1,5 Prozent steigen könnte.
rnd.de

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G20 wollen Job-Bedingungen für Frauen verbessern: Die 20 führenden Wirtschaftsnationen haben das 2014 in Brisbane erklärte Ziel, die Erwerbsbeteiligung von Frauen bis 2025 um 25 Prozent zu steigern, erweitert. Dies geht aus einer Mitteilung des italienischen Arbeitsministeriums hervor. Italiens Arbeitsminister Andrea Orlando sagte nach einem zweitägigen Treffen in der sizilianischen Stadt Catania, dass die Beschränkungen der Systeme für soziale Absicherung durch die Corona-Pandemie aufgezeigt wurden. Auch Arbeitsminister Hubertus Heil betonte, dass in den G20 beruflich viele Frauen stärker getroffen waren als Männer. Die Minister sprachen neben mehr Beschäftigung für Frauen und einer geschlechtergerechten Bezahlung auch über eine soziale Absicherung für den sich verändernden Arbeitsmarkt.
zeit.de

  • Ausgebremst: Ingrid Hengster wird nun doch nicht KfW-Chefin sueddeutsche.de
  • Filmfestspiele von Cannes: Jury wird von Frauen dominiert gala.de
  • Vorstandswechsel: Ingeborg Maria Lang wird neue stellvertretende Vorsitzende der Brancheninitiative „Frauen in Führung“ immobilienmanager.de
  • Encourage Ventures: Investorinnen fördern im neuen Netzwerk gezielt weibliche Start-up Gründungen tagesspiegel.de
  • Wirecard-Sakndal: „Die kritischen Stimmen kamen von Frauen“ berliner-zeitung.de

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Elizabeth Jane Cochran(e), besser bekannt unter ihrem Pseudonym Nellie Bly, wurde am 5. Mai 1864 in Cochran’s Mills, Pennsylvania geboren. Sie war eine US-Amerikanische Journalistin und Weltreisende und gilt als Pionierin des investigativen Journalismus. In ihren Reportagen und Erlebnisberichten verkörperte sie den neuen Ton der damaligen Zeit. Sie wuchs als drittes von fünf Kindern in einer Familie auf, die nach der zweiten Hochzeit der Mutter verarmte. Bly besuchte ein Jahr lang ein Internat für angehende Lehrerinnen. 1884 sendete sie einen temperamentvollen Leserbrief als Reaktion auf eine frauenfeindliche Kolumne an die Pittsburgh Dispatch. George Madden, Herausgeber der Zeitung, war von diesem so begeistert, dass er ihr eine Stelle als Reporterin anbot, welche sie annahm. Nach mehreren investigativen Reportagen wurde sie in die Redaktion für „Frauenthemen“ versetzt. Da ihr dies nicht zusagte, verließ sie die Redaktion 1887 und ging nach New York, wo sie als Reporterin bei Joseph Pulitzers Zeitung New York World arbeitete. Im Laufe ihrer Karriere wurde das verdeckte Recherchieren ein Markenzeichen ihrer journalistischen Arbeit. Im November 1889 begann Nellie Bly eine 32.800 Kilometer lange Reise in Anlehnung an Jules Vernes‘ Roman „In 80 Tagen um die Welt“. Diese beendete sie mit einer damaligen Rekordzeit von 72 Tagen, sechs Stunden, elf Minuten und 14 Sekunden. Da sie als erste Frau ohne männliche Begleitung eine derartige Reise unternommen hatte, wurde sie zum Vorbild vieler Frauen. Sie starb 1922 im Alter von 57 Jahren.
wikipedia.org

Bildquelle: stuttgarter-nachrichten.de

Ein ingenieurwissenschaftliches Studium beginnen nur zu
25 Prozent

Studentinnen. Bei den neu abgeschlossenen MINT-Ausbildungsverträgen liegt die Anzahl der jungen Frauen sogar nur bei 11 Prozent.

it-daily.net

Festival „Women in Architecture Berlin“ legt mit Dutzenden Veranstaltungen den Fokus auf vergessene Architektinnen: Laut Isabel Thelen vom Festival „Women in Architecture Berlin“ ist die Architektur bis heute männlich dominiert. Deshalb liegt der Fokus bei den auf vier Wochen verteilten Veranstaltungen auf vergessenen Architektinnen wie Marlene Moeschke-Poelzig. Diese war unter anderem beteiligt am Haus des Rundfunks in Berlin sowie an Theaterbauten für Max Reinhardt. Dass viele Architektinnen heute so wenig bekannt und präsent sind liegt daran, dass sie sich häufig mit Männern zusammentun mussten, um ihre Arbeit ausführen zu können. Aber auch in der Gegenwart führt sich die männliche Dominanz fort. Noch sei keine Bereitschaft da, Führungspositionen in wünschenswertem Maß an Frauen abzugeben.
deutschlandfunkkultur.de

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Ihre Botschaft gut hörbar: Podcasts führen Ihren Siegeszug fort und bieten für Unternehmen, Medienhäuser und Privatpersonen eine neue Bandbreite an Möglichkeiten Menschen zu erreichen. In unserem Podcast-Studio in Berlin-Mitte können Sie Ihre eigenen Audio-Formate aufzeichnen. Gerne unterstützen wir Sie von der Konzeption bis zur Postproduktion und dem Vertrieb.
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Warum es weniger Frauen in Führungspositionen gibt: Bei einer Diskussionsrunde beim Weltmarktführer-Treffen beschäftigten sich Unternehmerinnen genauer damit, warum auch im Jahr 2021 Frauen in Führungspositionen eine Ausnahme darstellen. Für viele Menschen tragen Frauen die Hauptverantwortung für die Familie, während Männer sich ihrer Karriere zuwenden. Antje von Dewitz, Geschäftsführerin beim Outdoorartikelhersteller Vaude Sports, sprach sich in diesem Rahmen für die vor kurzem eingeführte Frauenquote in Vorständen aus. Birgit Felden, Leiterin des Studiengangs Unternehmensgründung und Unternehmensnachfolge an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin, befürwortet diese auch. Dennoch spricht sie sich für weitere Förderprogramme aus, durch die es selbstverständlicher werden solle, dass auch Männer beispielsweise in Elternzeit gehen. So könne der Weg für Frauen in Führungspositionen freigemacht werden. Martina Nighswonger, geschäftsführende Gesellschafterin des Chemiewerks Gechem, lehnt die Frauenquote dagegen ab. Sie beruft sich darauf, dass Mitarbeiter nicht durch ihr Geschlecht, sondern ihre Qualifikation ausgewählt werden sollen und sich die Ungleichverteilung auch ohne Gesetz regeln würde. Sie schreibt die Schuld für die ungleiche Verteilung fehlendem Mut zu. Laut Fehden scheitern viele Frauen zudem daran Investoren zu finden, da sie sich schneller unsicher fühlen und damit schlechter verkaufen als Männer.
wiwo.de

„Wir geben einen Raum für Austausch zwischen Investorinnen, fördern den Zusammenschluss mehrerer Investorinnen, um einen Ausgleich zu der sehr männerdominierten Investoren-Landschaft zu schaffen.“

Ina Schlie engagiert sich mit rund 60 anderen Business Frauen bei Encourage Ventures, um Start-up-Gründerinnen zu helfen
blog.wiwo.de

Bildquelle: manager-magazin.de

Nintendo erwägt nach Brief von Kind nicht binäres Pokémon: Ein Twitter-User namens Slate teilte einen Briefwechsel zwischen Nintendo und einem Kind auf der Plattform. Dieses hatte Nintendo gebeten, auch nicht binäre Pokémon einzuführen, damit sich alle Menschen einbezogen fühlen können. Ein Antwortschreiben des Konzerns versprach die weitere Prüfung des Anliegens. Nintendo hat sich bisher nicht geäußert. Auf der Plattform Reddit wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach der Wunsch geäußert, dass zu Beginn des Spiels ein drittes Geschlecht zur Wahl stehen solle.
rnd.de