KW 26: Türkei tritt aus Abkommen zum Frauenschutz aus, Chefinnen-Anteil in Unternehmen – Die Frauenquote wirkt, ARTE-Serie „Die Meute“ – Frauen als Beute

Türkei tritt aus Abkommen zum Frauenschutz aus: Die Istanbul-Konvention verpflichtet Staaten, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen und die Türkei verlässt nun als erstes Land das internationale Abkommen. Präsident Erdoğan hatte den Schritt bereits diesen März angekündigt. Jetzt trat das Land zum 1. Juli aus der „Istanbul-Konvention zum Schutz der Frauen vor männlicher und häuslicher Gewalt“ offiziell aus. Dies hatte wiederum Proteste von Frauengruppen in der Türkei zur Folge und war zudem international auf Kritik und Unverständnis gestoßen. Die Chefin der Föderation der türkischen Frauenverbände, Canan Güllü, rief dazu auf, den Kampf fortzusetzen. Nichts könne die Stimmung und Motivation verderben, sagte Sie der Nachrichtenagentur dpa. Erdoğan selbst wies jedoch jede Kritik an seiner Politik zurück. Der Kampf gegen Gewalt an Frauen hätte nicht mit der Istanbul-Konvention begonnen und ende auch nicht mit dem Rückzug aus dieser Konvention. Er werde nun aber einen „Aktionsplan“ zum Schutz der Frauen auflegen.
sueddeutsche.de, tagesschau.de

Bildquelle: taz.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Chefinnen-Anteil in Unternehmen – Die Frauenquote wirkt: Zunehmend wirkt die Frauenquote und wird zudem auch akzeptiert, sagt Monika Schulz-Strelow, Präsidentin der Initiative FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte, 60 Jahre, nachdem die erste Frau ihre Arbeit im VW-Aufsichtsrat begonnen hat. Auch wenn es immer noch Unternehmen gebe, die sagten, für sie sei Diversity kein Thema, glaube Sie, dass die Aufsichtsratsquote dazu angeregt habe, darüber nachzudenken. Schulz-Strelow erklärte im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Christian Rönspie, dass Sie sich wünsche, dass deutsche Unternehmen beim Chefinnen-Anteil im internationalen Vergleich in Zukunft nicht mehr im unteren Mittelfeld lägen und damit in die Nähe von Indien gerieten.
swr.de

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Menschenrechte: Erhalten Sie Ihr wöchentliches Politbriefing mit dem Newsletter Spotlight Menschenrechte. Aktuelle Entwicklungen und Geschehen der internationalen Menschenrechtspolitik.
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ARTE-Serie „Die Meute“ – Frauen als Beute: Die chilenische Serie „Die Meute“ zeigt brutale Misogynie und geht über das hinaus, was in der #MeToo-Debatte angestoßen wurde. Dabei wirkt sie erschreckend realistisch. Schon der Vorspann der Serie hat es in sich, denn man wird Zeuge eines Vorfalls, gedreht in realistischer Echtzeit. Die Ermittlerin Elisa Murillo (Daniela Vega) sucht eine vermisste Schülerin und macht eine furchtbare Entdeckung. Die Sequenzen sind ein Zeugnis sexueller und psychischer Gewalt.
faz.net

  • Sexualisierte Gewalt: Frauen mit Behinderung erfahren besonders häufig sexualisierte Gewalt zeit.de
  • Gender-Debatte bei der Bundeswehr: „Einmann“-Packung soll einen neuen Namen erhalten fr.de
  • Gender-Pronomen: Linkedin führt „she/her“, „he/him“ oder „they/them“ ein t3n.de
  • Tötung von Frauen und Mädchen: Brandenburg drängt auf strafrechtliche Definition von Femiziden rbb24.de
  • Frauenpower im Marvel-Universum: Scarlett Johansson spielt die „Black Widow“ im Kino und bei Disney+ rnd.de

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Ihr eigenes TV-Studio: Wir sind Ihr Ansprechpartner für hochwertig produzierte Videoformate und professionelles TV-Setup. Je nach Anlass – Veranstaltungen, Diskussionen, Livestreams – stellen wir Ihnen das erforderliche Equipment zur Verfügung und unterstützen Sie bei der Produktion. Wir bieten permanente und temporäre Lösungen an – sowohl für große Veranstaltungsräume als auch für kleine Speaker-Kabinen. Sprechen Sie uns an!
mein-studio.tv

Yseult Onguenet, bekannt als Yseult ist eine französische Sängerin, Songwriterin und Model. Sie wurde am 19. August 1994 in Quessy, im Departement Aisne geboren. Bekannt wurde sie, nachdem sie in der zehnten Staffel der französischen Reality-TV-Serie Nouvelle Star den zweiten Platz belegte. Anschließend unterschrieb sie bei Polydor Records und veröffentlichte im Januar 2015 ihr Debütalbum Yseult. Schon früh erkannte sie ihr Talent, doch ihr Vater erlaubte ihr damals nicht, Musik zu machen, woraufhin Onguenet den Unterricht schwänzte, um beim Nouvelle Star in Paris vorzusingen. Nach etlichen Song- und Albumveröffentlichungen modelte sie für die ASOS-Herbstkampagne im Jahr 2018 und spielte in mehreren Werbespots und Magazin-Werbespots mit. Seitdem hat Yseult für eine Reihe von Kampagnen gemodelt und war 2020 zudem auf dem Cover des französischen Modemagazins Antidote zu sehen. Im Jahr 2018 gründete Yseult auch ihr unabhängiges Label YYY, nachdem sie nach Brüssel umgezogen war. Die erste Single unter ihrem unabhängigen Plattenlabel, Rien à prouver, wurde im Januar 2019 veröffentlicht; der Song dient als Leadsingle zu ihrem zweiten Extended Play, Noir. Das Musikvideo zu Rien à prouver hat bis Dezember 2020 über 1,9 Millionen Aufrufe.

Bildquelle: stern.de

Nach einer Befragung von „Insa“ im Juni empfinden es
58

Prozent der Deutschen als störend, wenn in den Medien die Gendersprache- oder schreibweise verwendet wird.

bz-berlin.de

Berlins erstes Frauen-Reisebüro – seit den 80er Jahren organisiert Eva Veith Reisen nur für Frauen: Eva Veiths Agentur war damals die erste ihrer Art in Berlin. Es geht um den weiblichen Blick. Wer fährt den Bus bei der Islandreise? Wenn es nach Eva Veith geht, eine Fahrerin. Als Sie im Jahr 1980 nach West-Berlin zog, war sie schon längst dieser aufregenden Stadt verfallen. Ein Praktikum war damals der Grund. In Kassel hatte sie Sozialpädagogik studiert, weil sie politisch interessiert war und weil das damals en vogue war. Einem bierseligen Abend mit einer Freundin ist es zu verdanken, dass sie Frauenreisen veranstaltet und sogar das erste Frauenhotel in der Stadt gründete. Eva Veith und ihre Freundin legten einfach los und gründeten den Verein „Frauen unterwegs.“ Die Medien berichteten damals ausgiebig darüber. Die Zimmer des Hotels waren nach Frauen benannt und gestaltet. Im Lise-Meitner-Zimmer standen zum Beispiel Reagenzgläser als Deko, bei Fanny Mendelssohn hingen Notenblätter an der Wand.
tagesspiegel.de

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Erreichen Sie Ihre Zielgruppe mit modernen Videoformaten ohne großen Aufwand: Nutzen Sie unser Studio im Herzen von Berlin-Mitte. Wir bieten ein technisches Rundum-Paket, erfahrene Produzenten und ein hochwertiges Regie-Equipment. Ob Diskussionsrunde, Social-Media-Posts oder Livestreams – wir stellen Ihnen unser Studio, unsere Expertise und unser Team von der ersten Idee bis zur Postproduktion zu attraktiven Konditionen zur Verfügung.
novalis.studio

„Robes politiques“ – eine Schau über Frauen, Macht und Mode: Frauen bekleiden Ämter anders als Männer, zumindest was die Garderobe betrifft. Politiker stecken meistens in Anzügen. Politikerinnen hingegen kennen kein Einheitstenue, der Stil jeder einzelnen fällt auf. Dieser oberflächliche Unterschied rührt aus den Tiefen der Demokratiegeschichte. Mit Donald Trumps Abgang hat sich so manches normalisiert, auch in Fragen rund um Mode und Stil. In der letzten Amtszeit ist viel über Männerkleider gesprochen worden. Alles „wie vom Schlussverkauf“, wie es in der Süddeutschen Zeitung einmal über Trump hieß. Über Joe Bidens Anzüge, war bislang wenig zu hören. Nun beschäftigt sich die Welt wieder mit den Kleidern von Politikerinnen. Das Jogging-Outfit, in dem Kamala Harris von Bidens Wahlsieg erfuhr, bekam genauso viele Kommentare wie der weiße Hosenanzug, den sie bei ihrer ersten Rede als gewählte Vizepräsidentin trug.
nzz.ch

„Frauen hielten häufiger an Gründungen fest und passten ihre Geschäftsidee in der Krise an“

erläuterte KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib in Bezug auf Existenzgründungen während der Corona-Pandemie.
rnd.de

Bildquelle: kfw.de

Älteste Person im Weltraum – 82-jährige Pilotin begleitet Jeff Bezos bei Flug ins All: Im Jahr 1960 absolvierte Wally Funk bereits das Training der Nasa, sie durfte jedoch bisher nie ins All fliegen. Das will die 82-Jährige jetzt nachholen. In drei Wochen wird sie als eine von vier Personen auf einen zehnminütigen Raumflug gehen. Funk wird am 20. Juli als Ehrengast am ersten bemannten Flug von Bezos‘ Raumfahrtprojekt Blue Origin ins All teilnehmen.
spiegel.de