KW 28: „Student*innen Futter“ löst Gender-Debatte aus, Frauenrechte in Ecuador – Kriminalisierung von Abtreibung beeinträchtigt Rechte und Gesundheit, Sexismus-Vorwürfe – Erdoğan vermeidet Namen von Biontech-Gründerin Özlem Türeci

„Student*innen Futter“ löst Gender-Debatte aus: Durch einen Facebook-Beitrag über „Student*innen Futter“ hat ein schwäbischer Supermarkt eine Genderdebatte ausgelöst. Edeka Wollny aus Friedberg hatte vor einigen Tagen ein Foto der Nussmischung als neues Angebot im Sortiment öffentlich gemacht. Das Produkt stammt von dem Nusslieferanten Fairfood aus Freiburg. Der Beitrag wurde bis Dienstag mehrere Hundert Mal kommentiert, zudem wurde in den Medien darüber berichtet. Die Bezeichnung mit dem Gendersternchen sorgte für Zustimmung, aber auch für Ablehnung. Das sei „Etikettenschwindel“, kommentierte ein Facebook-Nutzer auf der Seite des Marktes. Eine Nutzerin fand, dass die Bezeichnung „Studierendenfutter“ passend wäre. Gendersprache nütze nichts, solange Frauen weiterhin weniger Geld verdienen würden als Männer, schrieb eine andere Frau. Auf der Webseite des Anbieters gab es zudem Unverständnis. Man würde sich fragen, was das Gendern hier solle, denn das Wort „Studentenfutter“ stamme aus dem 17. Jahrhundert, hieß es. Das Unternehmen konterte, dass nicht alles, was im 17. Jahrhundert als wahr und richtig galt, heute noch als wahr und richtig gelte.
zeit.de, jetzt.de

Bildquelle: mads.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Frauenrechte in Ecuador – Kriminalisierung von Abtreibung beeinträchtigt Rechte und Gesundheit: Die Gesetze in Ecuador zur Kriminalisierung von Abtreibungen verletzen die Rechte und gefährden das Leben und die Gesundheit von Mädchen und Frauen, so Human Rights Watch in einem Bericht. Der 128-seitige Bericht, „Why Do They Want to Make Me Suffer Again? The Impact of Abortion Prosecutions in Ecuador“ dokumentiert die negativen Folgen, die diese Gesetze in Ecuador haben, denn sie fordern Menschenleben durch eine erhöhte Müttersterblichkeit und -morbidität. Zudem schneiden sie Frauen und Mädchen von lebenswichtigen medizinischen Versorgungen ab und untergraben breitere Bemühungen zur Förderung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit. Eine einvernehmliche Abtreibung ist in Ecuador eine Straftat. Ausnahmen gelten nur, wenn das Leben und die Gesundheit der Schwangeren in Gefahr ist oder in denen die Betroffene vergewaltigt wurde. Frauen und Mädchen, die wegen eines Schwangerschaftsabbruchs angeklagt werden, erleben oftmals Verletzungen ihrer Rechte auf ärztliche Schweigepflicht und ein ordentliches Verfahren. Zudem stehen sie meistens vor großen Hürden beim Zugang zu einem guten Rechtsbeistand. Die strafrechtliche Verfolgung betrifft zudem nicht nur Frauen, die eine ungewollte Schwangerschaft beenden wollen, sondern auch solche, die Fehlgeburten oder akute Komplikationen in der Schwangerschaft erleiden oder die eine dringende Versorgung nach einem Abbruch benötigen.
hrw.org

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novalis.tv. – Ob Event-Livestreaming, Reportage, Imagefilm, Talkshow oder Pressekonferenz: Wir lieben Bewegtbild. Unsere erfahrenen Creative Professionals stehen Ihnen bei jeden Videoprojekt als kompetenter Fullservice-Dienstleister zur Seite. Wir finden genau das passende Format für Sie. Sprechen Sie uns einfach an: novalis.tv

Sexismus-Vorwürfe – Erdoğan vermeidet den Namen von Biontech-Gründerin Özlem Türeci: Uğur Şahin und Özlem Türeci haben einen der ersten Corona-Impfstoffe entwickelt. Präsident Erdoğan kündigt nun ihren Besuch in der Türkei an, will aber den Namen der Gründerin nicht nennen. Der türkische Präsident steht zudem oftmals unter dem Verdacht, sexistisch zu handeln. Am 1. Juli 2021 trat die Türkei aus der Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen aus. Zuvor hatte Erdoğan für massive Kritik gesorgt, als er EU-Ratspräsident Charles Michel und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in seinem Amtssitz empfing, jedoch nur für Michel einen Stuhl neben sich platzieren ließ. Von der Leyen musste mit einigem Abstand auf einem Sofa Platz nehmen. Lisel Hintz, Assistenzprofessorin an der Johns Hopkins University in Baltimore twitterte, das Erdoğan genau wisse, was er tue. Seine Handlungen seien Anzeichen einer populistischen Frauenfeindlichkeit.
fr.de

  • Frauenrechte in Afghanistan: Nach Truppenabzug wächst die Angst unter Frauen swp.de
  • Gewalt: Frauen in Pakistan kämpfen gegen sexuelle Gewalt dw.com
  • Geschlechtergerechtigkeit: Jungen bekommen noch immer mehr Taschengeld als Mädchen spiegel.de
  • #MeToo: Mit einem Hashtag gegen das Schweigen in der Deutschrap-Szene rnd.de
  • Demonstration für Frauenrechte: Oben ohne auf dem Fahrrad durch Berlin faz.net

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Emma Charlotte Duerre Watson wurde am 15. April 1990 in Paris geboren und ist eine britische Schauspielerin. Durch die Rolle der Hermine Granger in den Harry-Potter-Verfilmungen erlangte sie internationale Bekanntheit. Watson absolvierte ein Studium in englischer Literatur, hat in diversen Filmen mitgewirkt, für britische Modemarken gemodelt und engagiert sich in den Bereichen Menschen- und Frauenrechte, Gleichberechtigung und Umweltschutz. Laut Forbes Magazine zählte sie im Jahr 2008 zu den am besten verdienenden Jungschauspielern. Zwischen Juni 2007 und Juni 2008 erhielt sie Gagen in Höhe von 5,5 Millionen US-Dollar und rangierte damit an sechster Stelle der Einkommensliste. Seit Juni 2014 ist Watson UN-Sonderbotschafterin für Frauen- und Mädchenrechte. Sie bereiste in dieser Funktion zuerst Uruguay, wo sie die Bedeutung von Frauen für die politische Willensbildung hervorhob. Mit „UN Women“ entwickelte sie die Kampagne „HeForShe“, die Männer und Jungen dazu bewegen will, sich für Frauen- und Mädchenrechte zu engagieren. Im Januar 2015 sprach Watson beim Weltwirtschaftsforum über die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern. Anfang Januar 2016 gründete sie den feministischen Lesezirkel „Our Shared Shelf“ auf der zu Amazon gehörenden Plattform „Goodreads“ unter dem Slogan „Feminism is for everyone“, der innerhalb eines Monats schon über 100.000 Mitglieder hatte und zur größten Gruppe der Plattform wurde. Am 21. Januar 2017 beteiligte sich Watson am „Women’s March on Washington“, einem der weltweiten Proteste gegen Donald Trump nach dessen Amtseinführung.
de.wikipedia.org

Bildquelle: schmusa.de

Im Bundestag ist der Frauenanteil
von 36,5 auf 31,4 Prozent

von der vergangenen Legislaturperiode zur aktuellen gesunken.
zdf.de

Neuer Olympischer Eid bei Spielen in Tokio für mehr Solidarität: Gegen Diskriminierung und für Gleichberechtigung und Solidarität wird für die Spiele in Tokio der traditionelle Olympische Eid inhaltlich verändert. Zudem werden bei der Eröffnungsfeier am 23. Juli nicht drei Teilnehmer, sondern sechs die Grußformel sprechen. Aus den Reihen der Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer sowie Kampfrichterinnen und Kampfrichter werden jeweils zwei Vertreter dabei sein, je eine Frau und ein Mann. In einer Mitteilung des Internationalen Olympischen Komitees vom Mittwoch hieß es zudem, dass dies nur eine von vielen Maßnahmen des IOC und des Organisationskomitees sei, Frauen im Sport auf allen Ebenen und in allen Bereichen zu fördern. Kirsty Coventry, Vorsitzende der IOC-Athletenkommission sprach von einer „starken Botschaft“. Die Idee des Eides geht auf Baron Pierre de Coubertin zurück, der sich einst für die Wiederbelebung der Olympischen Spiele eingesetzt hatte und das IOC gründete. Erstmals wurde der Eid bei den Spielen 1920 in Antwerpen durch den belgischen Fechter Victor Boin gesprochen. Im Jahr 1961 wandelte das IOC den Eid in ein Versprechen um.
tokio.sportschau.de, deutschlandfunknova.de

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Ihre Botschaft gut hörbar: Podcasts führen Ihren Siegeszug fort und bieten für Unternehmen, Medienhäuser und Privatpersonen eine neue Bandbreite an Möglichkeiten Menschen zu erreichen. In unserem Podcast-Studio in Berlin-Mitte können Sie Ihre eigenen Audio-Formate aufzeichnen. Gerne unterstützen wir Sie von der Konzeption bis zur Postproduktion und dem Vertrieb.
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Vormundschaftsstreit – Britney Spears bricht vor Gericht in Tränen aus und erringt Etappensieg: Der Prozess um Britney Spears‘ Kampf um die Aufhebung der Vormundschaft ihres Vaters, sorgt weltweit für Aufsehen. Der Sängerin gelang nun ein erster kleiner Erfolg, denn das Gericht erlaubte der 39-Jährigen, ihren Anwalt selbst zu bestimmen. Spears wird in dem Verfahren künftig von Mathew Rosengart vertreten, der schon als Anwalt für Hollywood-Stars wie Sean Penn oder Steven Spielberg gearbeitet hat. Rosengart sagte der Nachrichtenagentur AFP, er werde so bald wie möglich einen neuen Antrag einreichen, um Spears von der Vormundschaft ihres Vaters Jamie zu befreien. Sie sei dankbar und glücklich, schrieb Britney Spears auf Twitter und Instagram unter dem Hashtag „#FreeBritney“ und bedankte sich bei ihren Fans und Unterstützern.
focus.de, welt.de

„Wir müssen aufhören, Frauen Vorwürfe zu machen!“

sagte die Autorin und Moderatorin Laura Karasek im Podcast der SOS-Kinderdörfer „Mut heißt Machen“ zum Thema Frauenrechte.
presseportal.de

Bildquelle: de.wikipedia.org

Mitarbeiter einer Burger-King-Filiale in Nebraska kündigen alle am selben Tag: Vor einem Burger-King-Restaurant in Nebraska stand in großen Lettern auf dem Hauptschild: „Wir haben alle gekündigt. Entschuldigen sie die Unannehmlichkeiten.“ Grund für die neun Mitarbeiter seien schlimme Arbeitsbedingungen gewesen. Aufgrund einer defekten Klimaanlage sei die Temperatur in der Küche auf 32 Grad gegangen. Aufgrund einer zweiwöchigen Kündigungsfrist muss das Team jedoch noch vierzehn Tage durchhalten und sich mit der kaputten Klimaanlage herumplagen.
tag24.de