KW 29: 82-Jährige Wally Funk endlich im All, Gericht blockiert vorerst Gesetz zum Verbot fast aller Abtreibungen, VW-Konzern verliert mit Hiltrud Werner die einzige Frau im Vorstand

82-jährige Wally Funk endlich im All: Am Dienstag begleitete die 82-jährige US-Pilotin Wally Funk den Amazon-Grüner Jeff Bezos beim ersten bemannten Flug ins All. Das Raumschiff New Shepard von Blue Origin brachte Funk, Jeff Bezos, dessen Bruder Mark sowie die 18-jährigen Oliver Daemen für einen elfminütigen Flug an die Grenze zum Weltraum. Damit reiste sie als ältester Mensch der Geschichte in den Weltraum und konnte ihren lang gehegten Traum ins All zu fliegen verwirklichen. Funk nahm in den 1960er Jahren an dem privat finanzierten Programm „Woman in Space“ teil. Dabei sollten Pilotinnen auf ihre Tauglichkeit als Astronautinnen getestet werden. Als Teil des Projekts „Mercury 13“ durchliefen die Frauen dabei die gleichen Tests wie die Astronauten der Nasa-Mission Mercury. Damals war Funk die jüngste Absolventin des Programms. Trotz allem wurde das Programm von der Nasa abgelehnt und daraufhin eingestellt – erst 1983 flog die erste Astronautin ins All. Insgesamt bewarb sich Funk viermal bei der Nasa um Einsätze als Astronautin, wurde aber jedes Mal angelehnt. Deshalb wurde sie als erste Frau Inspekteurin der US-Luftaufsichtsbehörde FAA sowie die erste Ermittlerin der Unfallermittlungsbehörde NTSB.
focus.de, businessinsider.de

Bildquelle: n-tv.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Gericht blockiert vorerst Gesetz zum Verbot fast aller Abtreibungen: Im März unterzeichnete der konservative Gouverneur von Arkansas, Asa Hutchinson, ein Gesetz, das auch nach Vergewaltigung und Inzest Schwangerschaftsabbrüche untersagt. Ausnahmen sollten nur gelten, wenn das Leben der Mutter in einem medizinischen Notfall gerettet werden soll. Am 28. Juli sollte es in Kraft treten. Das fast vollständige Abtreibungsverbot wurde nun von einem Gericht mit einer einstweiligen Verfügung blockiert, da Frauen durch dieses „einer unmittelbaren Bedrohung ihrer verfassungsmäßigen Rechte ausgesetzt“ werden, wie die Richterin in ihrer Begründung schrieb. Nun warten viele Menschen auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs des Landes. Dieser will ein Gesetz aus dem Bundesstaat Mississippi überprüfen, welches fast alle Abtreibungen ab der 15. Schwangerschaftswoche verbietet. Die Entscheidung wird im Frühjahr erwartet und könnte grundlegende Folgen für Schwangere in den USA haben. Ein Grundsatzurteil des Supreme Court aus dem Jahr 1973, das unter dem Kürzel „Roe v. Wade“ bekannt ist, legaklisierte bisher Abtreibungen.
rnd.de, spiegel.de

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VW-Konzern verliert mit Hiltrud Werner die einzige Frau im Vorstand: Bereits seit 2017 arbeitet Vorständin Hiltrud Werner, die für die Aufarbeitung des Diesel-Skandals verantwortlich war, für Volkswagen in den Ressorts Integrität und Recht. Ihr Vertrag läuft Ende Januar 2022 aus und wird von dem Konzern wahrscheinlich nicht verlängert werden. Üblicherweise wird dieser bereits etwa ein Jahr vor Ablauf verlängert und die Fortsetzung der Zusammenarbeit vom Konzern kommuniziert. Insider vermuten als Grund Unstimmigkeiten zwischen Werner und Konzernchef Herbert Diess. Dieser akzeptierte im Frühjahr 2020, auf das Drängen von Werner hin, widerwillig die Einstellung der Ermittlungen gegen ihn gegen eine Zahlung von 4,5 Millionen Euro. Ins Visier genommen hatte die Staatsanwaltschaft ihn, weil er seine Pflichten zur Information des Kapitalmarktes verletzt haben soll, als der Dieselskandal im September 2015 ans Licht kam. Diess wirft Werner vor, dass sein guter Name trotz der Einstellung des Verfahrens in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wer die Nachfolge Werners antreten wird ist noch unklar.
n-tv.de

Wegen Kindeswohlgefährdung: Thüringer Grünen-Chefin nimmt Kind mit in den Stadtrat und wird anonym angezeigt rnd.de
Krankenkassen: Carola Reimann als neue Chefin des AOK-Bundesverbands im Gespräch aerztezeitung.de
Politik: Freie-Wähler-Chef Aiwanger wirft Grünen „Mobbing gegen Männer“ vor welt.de
Sprache im Bundestag: Frauen in AfD-Reden nahezu unsichtbar, zeigt eine Studie über den Wandel der Sprache im Parlament spiegel.de

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Das somalisch-österreichische Model Waris Dirie stammt aus einer muslimischen Nomadenfamilie, die zum Clan der Darod zählt, und wurde 1965 geboren. Im Alter von fünf Jahren wurde an ihr die Genitalbeschneidung in Form der Infibulation durchgeführt. Als sie mit 13 Jahren an einen alten Mann verheiratet werden sollte, floh sie in die somalische Hauptstadt Mogadischu, wo sie zunächst bei ihrer Großmutter mütterlicherseits und später bei einer Tante lebte. Als sie ab 1981 nicht mehr bei ihren Verwandten in Mogadischu bleiben konnte, ging sie nach London, wo sie in der somalichen Botschaft ohne Bezahlung als Dienstmädchen arbeitete. Nachdem sie diese verlassen musste, lebte sie zeitweilig auf der Straße und in einem Heim des YMCA. Mit 18 Jahren wurde Dirie vom englischen Fotografen Terence Donovan entdeckt und wurde über Nacht zu einem gefragten und hochbezahlten Model. 1997 berichtete sie der Journalistin Laura Ziv vom Trauma ihrer Beschneidung. Dadurch löste sie ein weltweites Medienecho aus und wurde noch im selben Jahr als UN-Sonderbotschafterin gegen weibliche Genitalverstümmelung. 1998 veröffentlichte sie gemeinsam mit der Autorin Cathleen Miller das Buch Wüstenblume, 2001 ihr zweites Buch Nomadentochter. 2002 gründete sie ihre eigene Organisation, die Desert Flower Foundation, die sich gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen einsetzt.
wikipedia.org

Bei den olympischen Spielen in Tokio sind
48,3 Prozent

der Startplätze für Frauen reserviert.
dw.com

Frauen spielen eine zentrale Rolle in der belarussischen Demokratiebewegung: Die Philosophin und Zeitzeugin Olga Shparaga sieht in der Aktion am 12. August, bei der Frauen gegen gefälschte Wahlen in Belarus und besonders auch gegen die massive Gewalt der Sicherheitskräfte am Tag der Wahl protestierten, einen Wendepunkt. In ihrem Buch „Die Revolution hat ein weibliches Gesicht“ spielt Shparanga bereits mit dem Titel auf das bekannte Werk „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“ von Swetlana Alexeijewitsch an. In diesem schreibt Alexeijewitsch gegen ein männlich dominiertes Geschichtsbild an, indem sie sich mit den Geschichten von Frauen im Zweiten Weltkrieg beschäftigt. An der Spitze der neuen Demokratiebewegung sieht Shpranga Frauen. Swetlana Tichanowskaja meldete sich als Kandidatin für das Präsidentenamt, nachdem ihr Mann verhaftet wurde. Dieser war eigentlich für das Amt angetreten. Unterstützt wurde sie von Maria Kolesnikowa und Veronika Zepkalo. Staatschef Alexander Lukaschenko sah in den Frauen keine Konkurrenz und ließ sie deshalb zur Wahl zu. Letztlich konnte er seine Position jedoch nur durch massive Wahlfälschungen sichern. Feministinnen sehen das Team der drei Frauen jedoch kritisch, da sie nach der Befreiung ihrer Männer wieder in die zweite Reihe zurücktreten wollten und somit die patriarchale Ordnung zementierten. Der von den Frauen gegründeten Protestbewegung ist es bis heute nicht gelungen, ihre Forderungen zu verwirklichen, da das Regime jeden Dialog ablehnte und auf brutale Repressionen setzte.
tagesspiegel.de

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Die Zukunft von Audiokommunikation sind Podcasts. Ergänzen Sie durch Podcasts Ihren Kommunikations- und Marketingmix und greifen sie mit uns tagesaktuelle als auch zeitlose Themen auf. novalis.audio

Hass im Netz trifft besonders junge Frauen: Eine aktuelle Studie zeigt, dass von Hass in den sozialen Medien besonders junge Frauen betroffen sind. So wurde in Deutschland bereits jede dritte Frau zwischen 18 und 34 Jahren in den sozialen Medien sexuell belästigt. Jüngere Personen, Menschen mit Migrationshintergrund und Homo- oder Bisexuelle Menschen sind dabei häufiger betroffen. 70 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sind mindestens einmal von Hass im Netz betroffen gewesen. Dies hat eine repräsentative Studie des Meinungsforschungsunternehmens Pollytix im Auftrag der Denkfabrik „Reset. Internet for Democracy“ herausgefunden. Der Befragung zufolge sind die am häufigsten wahrgenommenen Gründe politische Ansichten (14 Prozent) und das Geschlecht (13 Prozent).
rnd.de

„Dass drei Wörter einen solchen Sturm der Entrüstung auslösen können, verstehe ich noch immer nicht. Wir schaffen das generische Maskulinum nicht ab.“

Kathrin Kunkel-Razum leitet die Redaktion des Duden, in dem seit vergangenem Jahr 12.000 feminine Formen zu sogenannten Vollartikeln ausgebaut wurden und damit eigenständige Beiträge erhielten, die gleichrangig zu den maskulinen Formen sind.
augsburger-allgemeine.de

Bildquelle: deutschlandfunkkultur.de

Erste Frau besteht Soldaten-Prüfung bei der US-Navy: Die Ausbildung „Kampfbootbesatzungen für Spezielle Kriegsführung“ (SWCC) bei der US-Navy hat zum ersten Mal eine Frau erfolgreich abgeschlossen. Frauen sind erst seit 2015 überhaupt beim US-Militär zum Dienst in Kampfrollen zugelassen. Das Pentagon gab den Namen der Elite-Absolventin noch nicht bekannt. Zu den Aufgaben der Elite-Truppe SWCC gehört die Unterstützung der Navy-Seals und das Durchführen geheimer Militäroperationen. Das Programm wird lediglich von 35 Prozent der Matrosen, die sich dafür bewerben, abgeschlossen.
bild.de