KW 31: Immer mehr Frauen werden in Pakistan Opfer von Gewalt, Frauennetzwerk erhöht im Kampf gegen sexuelle Belästigung Druck auf Politik, Digitaler Stadtplan mit Blau und Rosa soll Frauen sichtbarer machen

Immer mehr Frauen werden in Pakistan Opfer von Gewalt: Trotz zunehmender häuslicher Gewalt gegen Frauen ist in Pakistan im Juli ein Gesetz zum Schutz ebendieser im Parlament gescheitert. Allein im Zeitraum von Januar bis März 2020 sind die Fälle häuslicher Gewalt um 200 Prozent gestiegen, wie aus Daten aus Anrufen von Opfern bei Hotlines hervorgeht. Nach dem Beginn des Corona-Lockdowns haben sich die Zahlen nochmals gesteigert. Pakistan war 2020 fast das Schlusslicht auf dem globalen Geschlechterindex des Weltwirtschaftsforums und landete auf Platz 153 – nur gefolgt vom Irak, dem Jemen und Afghanistan. Viele der Angriffe auf Frauen sind Morde, die vermeintlich im Namen der Ehre vorgenommen werden. Meist handelt es sich bei den Tätern dabei um Brüder, Väter oder andere männliche Angehörige des Opfers. Menschenrechtsaktivisten kritisieren in diesem Kontext den Premierminister Imran Khan und dessen Regierung. Sie werfen ihm vor, sich mit der religiösen Rechten anzubiedern und die Attacken auf die Frauen zu rechtfertigen. Informationsminister Fawad Chaudhry verteidigt Khan jedoch und streitet ab, dass die häuslichen Angriffe auf Frauen zugenommen hätten. Amir Rana vom Pakistan Institute of Peace Studies sieht den Grund in der Zunahme ultrakonservativer und sogar religiös-extremistischer Werteorientierungen in Pakistan. So seien die Zahl religiöser Einrichtungen und politischer Parteien im Land geradezu explodiert.
rnd.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Frauennetzwerk erhöht im Kampf gegen sexuelle Belästigung Druck auf Politik: Laut einer Studie der WHO geben weltweit 818 Millionen Frauen und Mädchen an, dass sie bereits am Arbeitsplatz belästigt wurden. In Deutschland berichten 63 Prozent der Frauen und 49 Prozent der Männer davon, dass sie bereits sexistische Übergriffe wahrgenommen haben oder selbst davon betroffen waren. Seit zwei Jahren soll nun ein internationales Übereinkommen gegen sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz helfen. Jedoch gibt es in den Europäischen Staaten noch immer kein dazugehöriges Gesetz. Jetzt fordert ein Frauennetzwerk, angeführt von Initiatorin Ursula Karven, die Regierung zum Handeln auf. Gemeinsam mit Unterstützerinnen will sie bewirken, dass ein internationales Übereinkommen gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt in Deutschland in Kraft gesetzt und so zum Gesetz wird. Mit einer Petition will sie das Tempo und den Druck auf die Regierung erhöhen.
focus.de

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novalis.studio

Digitaler Stadtplan mit Blau und Rosa soll Frauen sichtbarer machen: Eine digitale Karte der Stadt Frankfurt zeigt mit rosafarbenen und blauen Markierungen, welche Straßen und Plätze nach Frauen beziehungsweise nach Männern benannt sind. Das Frauendezernat will nun wegen des Ungleichgewichts bei der Verteilung gemeinsam mit dem Stadtvermessungsamt Frauen mit einer wichtigen Geschichte und besonderen Verdiensten in der Stadt sichtbarer machen. Dabei soll das Geoportal Frankfurt helfen. Auf dieser Internetseite können die Namen von Straßen und Plätzen nach Geschlechtern durchsucht und angezeigt werden. Zusätzlich werden biografische Kurzbeschreibungen der jeweiligen Personen angezeigt.
faz.net

  • Fehlgeburten gelten nicht als Entbindung: FDP kritisiert Mutterschutzgesetz faz.net
  • Gewalt in der Ehe: Frankreich verschärft Kampf gegen häusliche Gewalt weser-kurier.de
  • Vermächtnis der Olympischen Sommerspiele: Japan debattiert erstmals über die Diskriminierung von Frauen und Minderheiten spiegel.de
  • Bohrmaschine & Co.: DIY Academy e.V. in Köln bietet Heimwerkerkurse an – auch solche nur für Frauen faz.net
  • Frauenproteste in Belarus: „Es müsste mehr berichtet werden“ deutschlandfunkkultur.de

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Die 1981 geborene Leïla Slimani ist französisch-marokkanische Schriftstellerin und Journalistin. Sie wurde in Rabat in Marokko geboren, wo sie 1999 am Lycée Descartes ihr Abitur erhielt. Anschließend studierte sie in Paris Medien und Politik am Institut d’études politiques de Paris und an der ESCP Europe. Kurzzeitig versuchte sie sich in der Schauspielerei und arbeitete anschließend von 2008 bis 2012 als Journalistin für das Magazin Jeune Afrique, für das sie über nordafrikanische Themen berichtete. Nach ihrem Ausscheiden aus der Redaktion von Jeune Afrique widmete sie sich dem literarischen Schreiben, blieb jedoch freie Autorin für die Zeitung. Ihren ersten Roman „Dans le jardin de l’ogre“ veröffentlichte sie 2014. Zwei Jahre später folgte der psychologische Thriller „Chanson douce“. Ende 2017 wurde sie zur persönlichen Beauftragten von Staatspräsident Emmanuel Macron zur Pflege des französischen Sprachraums ernannt.
wikipedia.org

Bildquelle: deutschlandfunkkultur.de

Im vergangenen Jahr wurde
jede Dritte

Neugründung in der Wirtschaft von Frauen getätigt.
mannheimer-morgen.de

Prozess gegen letzte Oppositionsführerin in Belarus beginnt: Als letzte der drei Oppositionsführerinnen befindet sich Marija Kolesnikowa noch in Belarus. Gemeinsam mit Swetlana Tichanowskaja und Veronika Zepkalo, die beide bereits im Exil in Litauen und Polen leben, ist sie im vergangenen Jahr zum Symbol der Protestbewegung geworden. Kolesnikowa widersetzte sich jedoch im September vergangenen Jahres der Verschleppung, indem sie ihren Pass zerriss. Seither befindet sie sich in Haft. Ihr werden Verschwörung zur Machtergreifung, die Gründung einer extremistischen Organisation sowie die Gefährdung der nationalen Sicherheit vorgeworfen. Dennoch lässt sie sich nicht einschüchtern und ist bemüht, auch aus der Haft heraus immer wieder Optimismus zu verbreiten.
faz.net

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Berlin Bubble: Was bewegt Berlin-Mitte? In unserem wöchentlichen Podcast „Berlin Bubble“ diskutieren Matthias Bannas, Egon Huschitt und Stefan Mauer, was im politischen Berlin auf der Agenda steht. info-fm.de

Blizzard-Präsident J. Allen Brack verlässt das Unternehmen nach Sexismus-Klage: Der bisherige Präsident von Blizzard Entertainment, J. Allen Brack, verlässt nach einer Sexismus-Klage und den damit verbundenen Mitarbeiter-Protesten das Unternehmen. Seinen Posten sollen nun Jen Oneal und Mike Ybarra gemeinsam übernehmen, wie das Unternehmen mitteilte. Laut Anklageschrift seien die männlichen Mitarbeiter wiederholt alkoholisiert ins Büro gekommen und hätten sich dort regelmäßig sexistisch über ihre Kolleginnen geäußert. Das Verhalten soll von den Vorgesetzten geduldet oder mitgeprägt worden sein. J. Allen Brack wurde in der Klageschrift namentlich genannt. Auf Hinweise weiblicher Angestellter soll er nicht ausreichend reagiert haben. Der Abschied des Blizzard-Präsidenten wird jedoch weder von dem Unternehmen noch von Brack selbst direkt mit der Klage und den darauffolgenden Protesten der Belegschaft in Verbindung gebracht. In einer Notiz an Investoren schrieb Activision Blizzard, Brack wolle neue Gelegenheiten verfolgen.
heise.de

„Kein Mann wird in dieser Form in der Öffentlichkeit gebasht. Ein fairer Wahlkampf für eine weibliche Kandidatin muss im Jahr 2021 selbstverständlich sein.“
Die Schriftstellerin Priya Besil solidarisiert sich mit Annalena Baerbock.
deutschlandfunkkultur.de

Affen-Weibchen übernimmt erstmals seit 70 Jahren Führung eines japanischen Makaken-Clans: Auf der japanischen Insel Kyushu hat das neun Jahre alte Makaken-Weibchen Yakei die Führung über einen 677-köpfigen Affen-Clan in einem Naturreservat übernommen. Dies ist besonders, da sonst die Männer das Oberhaupt der Gruppe sind. Yakei hatte bereits im April ihre eigene Mutter als Alpha-Weibchen abgelöst. Dies ist normalerweise die höchste Position, die die weiblichen Makaken innerhalb der Gruppe übernehmen können. Jedoch gewann sie in der Folge auch ein Duell gegen das 31 Jahre alte Alpha-Männchen Sanchu, der fünf Jahre lang der Anführer des „Trupp B“ war.
businessinsider.de