KW 42: Druck auf afghanische Frauen, FDP fordert Bundestagspräsidentin, Frauen verklagen Belgien

Afghanistans Frauen unter Druck: Zahlreiche Fußballerinnen und Radsportlerinnen haben Afghanistan verlassen. Auch andere Frauen versuchten es seit der Machtübernahme durch die Taliban. Denn ein selbstbestimmtes Leben ist für Afghaninnen unter den Taliban schwer zu erreichen. Davon, dass die Situation der Frauen sich zunehmend verschlechtern wird, geht auch Nadia Nashir-Karim, Vorsitzende des Afghanischen Frauenvereins in Hamburg, aus. Als Lehrerinnen an Grundschulen und als Ärztinnen oder Hebammen in Krankenhäusern könnten Frauen derzeit zwar noch arbeiten, in einigen Ministerien allerdings nicht mehr. Hinzu kommt, dass den Frauen der Zugang zu höherer Schulbildung und Studium erschwert wird. Diejenigen, die in den Großstädten noch an die Universitäten gehen, lernen dort getrennt von ihren männlichen Kommilitonen. Von krasseren Formen der Unterdrückung berichtete die in Paris lebende afghanische Künstlerin Kubra Khademi vergangene Woche in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: Junge unverheiratete Frauen würden ohne ihr Einverständnis von den Taliban an junge Pakistaner zur Heirat übergeben. Obwohl es in den Großstädten besser sein soll, beschreiben auch dort viele Frauen ihr Leben nun als Albtraum, heißt es in einem aktuellen Bericht der Organisation „Human Rights Watch“: Aus Angst vor den Taliban und den von diesen auferlegten Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Frauen sind sie weitgehend in ihren Häusern gefangen und sehen zu, wie Arbeit, Studium und Träume, denen sie ihr Leben gewidmet hatten, vielleicht für immer verschwinden, heißt es in dem Bericht.
dw.com

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Steuern sind und bleiben ein heikles Thema: Gibt es künftig mehr oder weniger Einkommenssteuer? Und was passiert mit der Unternehmenssteuer, der sogenannten „Reichensteuer“ und der Erbschaftssteuer? Der Steuerpolitische-Check gibt einen Einblick in die Steuerpolitik der Parteien und einen Aufschluss für Selbstständige sowie Unternehmen. Die Journalistin Jessica Schwarzer spricht mit dem Geschäftsführer der ETL SteuerRecht GmbH, Dietrich Loll über Einkommenssteuern, Steuern im Bereich Klima und auch soziale Themen wie die Grunderwerbssteuer. Das Experten-Interview von Deutschlands führender Steuerberatungsgruppe nimmt das Thema Steuerpolitik unter die Lupe und gewährt einen interessanten Einblick und Überblick über Steuern in Bezug auf mögliche Koalitionen. youtube.com

SPD-Frauen fordern Bundestagspräsidentin: Viele Ämter sind nach der Wahl neu zu vergeben, auch das des Bundestagspräsidenten. Gehandelt für diesen Posten wird SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich. Die Frauen in der SPD aber fordern, dass es in der neuen Legislaturperiode eine Bundestagspräsidentin gibt: Die „altbekannte Ausrede“, es würde sich keine Frau finden, wollen sie nicht gelten lassen. Die Position sei „zwingend mit einer Frau zu besetzen“, sagte die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Maria Noichl, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.
tagesschau.de

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novalis.tv. – Wir erzählen Geschichten mit all ihren Facetten. Unsere Reportagen sind hautnah dabei und dank unserer Realisatoren mit Regieerfahrung eindrucksvoll und ästhetisch umgesetzt.
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REWE stärkt Frauen im Kaffee­anbau: Die Bohnen für die REWE Bio Caffè Crema Pads werden ausschließlich von Frauen der Fairtrade-zertifizierten Kooperative „Valle de Ubiriki“ im Projekt „Café Mujer“ angebaut. REWE garantiert den 120 Frauen der Kooperative damit die komplette Abnahme ihrer Jahresproduktion zum Fairtrade-Mindestpreis. Zudem erhält die Kooperative die Fairtrade-Prämie für Projekte vor Ort. Damit einhergehend verbessert sich die wirtschaftliche sowie arbeitsrechtliche Position der am Projekt beteiligten Frauen deutlich. Sie erhalten eine größere monetäre Unabhängigkeit und soziale Absicherung, wovon auch ihre Familien profitieren. Die Zusammenarbeit ist langfristig angelegt und soll auch weitere Frauen dazu motivieren, sich dem Projekt der Kooperative anzuschließen.
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Prominente CDU-Frauen fordern mehr Beteiligung zeit.de
Junge Frauen in China sollen sich um ältere Single-Männer auf dem Land kümmern derstandard.de
Seit 30 Jahren keine Pilotin in der Formel 1: Werden Frauen ausgebremst, oder sind sie zu langsam? spiegel.de
Selbstbestimmung: Männer sind zuversichtlicher als Frauen gala.de
Frauen in Mintberufen: Ingenieurinnen sollen Vorbilder sein stuttgarter-nachrichten.de
Kardinal Kasper: „Frauen werden größere Rolle spielen“ vaticannews.va

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Bärbel Bas soll neue Bundestagspräsidentin werden: Es war lange spekuliert worden, wen die SPD für das Präsidium des Deutschen Bundestages aufstellen würde. Traditionell besetzt die stärkste Fraktion das Amt des Bundestagspräsidenten beziehungsweise der Bundestagspräsidentin. Das ist nach der Bundestagswahl die SPD, doch die tat sich lange Zeit schwer mit einer Nominierung. Seit Dienstag herrscht nun Klarheit: Die SPD-Gesundheitspolitikerin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bärbel Bas soll am 26. Oktober bei der konstituierenden Sitzung des Bundestages zur neuen Bundestagspräsidentin gewählt werden. Sie ist nach Rita Süssmuth (CDU) und Annemarie Renger (SPD) erst die dritte Frau auf diesem Posten. Bas wurde am 3. Mai 1968 in Walsum – jetzt Duisburg – geboren. Sie wuchs mit fünf Geschwistern auf. Sie sei verwitwet und habe keine Kinder, berichtet sie auf ihrer Internetseite. Hinter diesem vergleichsweise nüchternen Satz verbirgt sich eine Lebenskrise. Am 22. September 2020 starb ihr Mann Siegfried Ambrosius an den Folgen einer Infektion. 15 Jahre waren die beiden zusammen, fünf davon mit Trauschein. „Ich war acht Monate völlig aus der Bahn“, offenbarte sie sich in einem Interview mit der WAZ. Bas wird dem linken Flügel ihrer Fraktion, der Parlamentarischen Linken, zugerechnet.
augsburger-allgemeine.de

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Weniger als
20 Prozent

der Kandidaten bei den Parlamentswahlen in Japan sind Frauen. Insgesamt kämpfen 1.040 Kandidaten um die 465 Sitze im Repräsentantenhaus.

Fünf Frauen verklagen Belgien: Fünf Frauen haben den belgischen Staat wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der Kolonialzeit in der heutigen Demokratischen Republik Kongo verklagt. Die Frauen werfen Belgien vor, sie und andere Kinder entführt und in christliche Waisenhäuser gebracht zu haben. „Meine Klientinnen wurden entführt, misshandelt, ignoriert, aus der Welt gezwungen“, sagte Anwalt Michèle Hirsch bei einer Anhörung vor einem Brüsseler Gericht. Die fünf Frauen wurden zwischen 1946 und 1950 im Kongo geboren, unter Herrschaft des belgischen Kolonialstaates. Ihre Mütter waren Kongolesinnen, ihre Väter Belgier. Wie viele Kinder belgisch-kongolesischer Paare seien sie von ihren Familien getrennt und unter Obhut des Kolonialstaates gestellt worden. Zunächst seien sie in ein christliches Waisenhaus gebracht worden, schreibt die Zeitung Le Soir. Als Unruhen im Kampf für die Unabhängigkeit ausbrachen, habe der belgische Staat sie im Kongo zurückgelassen. Die Frauen forderten nun eine Entschädigung vom Staat und Zugang zu den Dokumenten, die ihre Fälle betreffen, sagte Anwältin Sophie Colmant.
sueddeutsche.de

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GirlsDoPorn: Frauen schließen Vergleich mit Pornhub: Pornhub-Eigentümer MindGeek hat mit 49 US-Amerikanerinnen und einer Kanadierin einen Vergleich geschlossen, die in Pornofilmen aufgetreten sind. MindGeek zahlt den Frauen eine nicht bekannte Summe, dafür lassen diese ihre Sammelklage gegen MindGeek und Pornhub fallen. Die Klägerinnen hatten in Filmen der Marke GirlsDoPorn mitgespielt. Dabei wollen sie auf das Versprechen vertraut haben, die Aufnahmen würden nie online gestellt, sondern nur per DVD an Sammler im Ausland verkauft. Tatsächlich stellte GirlsDoPorn die Pornofilme auf eigene, kostenpflichtige Webseiten. Außerdem soll GirlsDoPorn Ausschnitte auf Pornhub hochgeladen haben, wo sie dann gebührenfrei abrufbar waren. Von den damit generierten Werbeeinnahme reichte Pornhub einen Teil an die Uploader weiter. Im Oktober 2019 haben US-Bundesbehörden GirlsDoPorn stillgelegt.
heise.de

„Geschlechtsspezifische Gewalt, Hassreden und Desinformation werden online und offline umfassend eingesetzt, um die Meinungsfreiheit von Frauen zu unterdrücken“, sagte die unabhängige UN-Menschenrechtsexpertin Irene Khan am Montag der Generalversammlung.
unric.org

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Frau erhält Absage – acht Jahre nach Bewerbung: Zoe Johnson hatte sich 2013 über das Job-Portal LinkedIn um den Posten einer Aushilfslehrerin in einer Schule in der Stadt Canterbury, Grafschaft Kent beworben, wie das britische Boulevardblatt Mirror berichtet. Dass sie den Job nicht bekommen hat, erfährt sie erst mit der Absage acht Jahre später. Und die war auch noch äußerst kurz: „Hi Zoe“, heißt es in dem Schreiben, „danke für die Anfrage, aber ich bin nicht interessiert.“ Besonders traurig war sie über die Absage nicht.
de.finance.yahoo.com