KW 46: Frauen an der EKD-Spitze, Gender Pay Gap, Gewalt gegen Frauen

Frauen an der EKD-Spitze: Das hat es in der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) noch nie gegeben: Drei Frauen werden fortan den Kurs ihrer Kirche bestimmen – die Ratsvorsitzende Annette Kurschus (i.B.), ihre Stellvertreterin Kirsten Fehrs und die erst 25-jährige Anne-Nicole Heinrich als Präses der EKD-Synode. Darüber hinaus ist auch der neue Rat paritätisch mit sieben Frauen und sieben Männern besetzt. Die Kirche nimmt hier eine klare Vorbildstellung ein. Um in Sachen Missbrauchsskandale und Vertrauensverstimmung aufzuräumen und neu mutige Wege zu beschreiten, ist die Konstellation der neuen EKD-Führung vielleicht ein Glücksfall für die Kirche. Die drei Frauen können jetzt ihre Stärken nutzen, um kluge Strategien zur Krisenbewältigung zu entwickeln.
rnd.de

Bildquelle: Jens Schulze

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Steuern sind und bleiben ein heikles Thema: Gibt es künftig mehr oder weniger Einkommenssteuer? Und was passiert mit der Unternehmenssteuer, der sogenannten „Reichensteuer“ und der Erbschaftssteuer? Der Steuerpolitische-Check gibt einen Einblick in die Steuerpolitik der Parteien und einen Aufschluss für Selbstständige sowie Unternehmen. Die Journalistin Jessica Schwarzer spricht mit dem Geschäftsführer der ETL SteuerRecht GmbH, Dietrich Loll über Einkommenssteuern, Steuern im Bereich Klima und auch soziale Themen wie die Grunderwerbssteuer. Das Experten-Interview von Deutschlands führender Steuerberatungsgruppe nimmt das Thema Steuerpolitik unter die Lupe und gewährt einen interessanten Einblick und Überblick über Steuern in Bezug auf mögliche Koalitionen. youtube.com

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin im Amt bestätigt: Rund sieben Wochen nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern hat der Landtag in Schwerin Regierungschefin Manuela Schwesig in ihrem Amt bestätigt. Bei der Abstimmung bekam Schwesig 41 von 79 abgegebenen Stimmen – 35 Abgeordnete stimmten mit Nein, drei enthielten sich. Die 47-Jährige ist damit Ministerpräsidentin einer neu gebildeten Koalition aus SPD und Linker. Nach ihrer Wiederwahl wurde Schwesig vor dem Landtag vereidigt. Das achtköpfige Kabinett ist paritätisch mit Frauen und Männern besetzt.
dw.com

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Tag der Lohngleichheit: Etwa zwei Monatsgehälter groß ist der Gender Pay Gap in Europa. Vom 10. November bis Jahresende arbeiten Frauen im Gegensatz zu Männern rechnerisch ohne Gehalt – daran erinnert der Tag der Lohngleichheit. Frauen verdienen dabei in der Europäischen Union nach Angaben der EU-Kommission durchschnittlich 14 Prozent weniger als Männer. Obwohl das gleiche Entgelt für Männer und Frauen seit mehr als 60 Jahren in den EU-Verträgen verankert ist, ist es immer noch nicht vollständig Realität, erklärte die EU-Kommission im Vorfeld des Europäischen Tages der Lohngleichheit. In Deutschland lag der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern nach Angaben der Statistikbehörde Eurostat im Jahr 2019 bei rund 19 Prozent.
spiegel.de

Jetzt bewerben: Förderpreis für Frauen in Medientechnologie-Berufen dw.com
Von Frauen und Minderheiten geführte Hedgefonds sind im Aufwind institutional-money.com
Frauen verklagen Katar wegen Zwangsuntersuchungen im Intimbereich am Flughafen Doha stern.de
Lucke: „Frauen sollten sich nicht wie Männer verhalten“ faz.net
Gleichberechtigung von Frauen im Sport: Mann hat es überall leichter rbb24.de
Manuela Härtelt-Dören ist neue Präsidentin des Friseurhandwerks handwerksblatt.de
„Breite Front“ mit feministischer Führung in Spanien heise.de

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Rekordsumme für Frida Kahlo-Selbstporträt erwartet: Ihre Selbstporträts sind legendär. Frida Kahlo blickt dem Betrachter tief in die Augen, ihre Haare sind meist mit Blumen zu Zöpfen hochgesteckt, sie trägt handbestickte mexikanische Trachten in leuchtenden Farben und auffällige Accessoires. Ihre zusammengewachsenen Augenbrauen und ein angedeuteter Schnurrbart stechen hervor, beides Attribute, die den konventionellen Schönheitsidealen widersprechen. Doch um Konventionen hat sich die Malerin (1907-1954) nie geschert. Jetzt wird eines der letzten Selbstbildnisse Frida Kahlos versteigert. Darauf thront Lebensgefährte Diego Rivera als drittes Auge im Kopf der Künstlerin. „Diego y yo“ – „Diego und ich“ heißt das Werk. Es wird ein Rekorderlös erwartet.
dw.com

Bildquelle: fridakahlo.org

Allein 2020 starben
139

Frauen durch die Hand ihrer Partner oder Ex-Partner. Jeden Tag gibt es in Deutschland einen polizeilich registrierten Tötungsversuch an einer Frau. Jeden dritten Tag gibt es durchschnittlich einen Femizid, was bedeutet, dass eine Frau durch die Hand ihres Partners oder Ex-Partners stirbt. Die Dunkelziffer vermisster und schwer verletzter Frauen kennt niemand. Viele Frauen haben Angst, zur Polizei zu gehen – und weil sie fürchten, dass ihnen nicht geglaubt wird. Das BKA wertet die Zahl der Femizide in Deutschland erst seit 2015 aus. Sie sind gleichbleibend erschütternd hoch und schwanken wenig. In Deutschland wächst erst langsam das Bewusstsein für diesen Tatbestand.
ndr.de

Equal Pay: Surferin Lucy Small für faires Bezahlen: Die Australierin Lucy Small kämpft für die Gleichbehandlung von Männern und Frauen im Sport. Die Profi-Surferin hatte bei einem Longboard-Wettbewerb in Sydney gewonnen und dafür einen Scheck über 1500 australische Dollar erhalten. Der Sieger der Männerkonkurrenz strich dagegen 4000 Dollar ein. Als Small bei der Siegerehrung das Mikrofon gereicht bekam, sprach sie von einem „bittersüßen Sieg“ – weil ihr Surfen nur die Hälfte wert sei wie das der Männer. Ein Surfboard-Hersteller glich die Preisgeld-Differenz aus. Der Verband „Surfing Australia“ schrieb daraufhin die Verpflichtung, Frauen und Männer gleich zu bezahlen, im Regelwerk für seine Wettkämpfe fest. Doch damit nicht genug: Small reichte im Parlament von New South Wales eine Petition ein. Darin wird gefordert, dass die Gleichbehandlung der Geschlechter im Sport per Gesetz des Bundesstaates festgeschrieben wird: Vereine und Veranstalter sollen nur noch dann Genehmigungen und finanzielle Hilfen erhalten, wenn sie Männern und Frauen gleiche Preisgelder zahlen und ihnen auf allen Ebenen die gleichen Zugangsmöglichkeiten gewähren.
dw.com

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Die furchtlosen Frauen der Wall Street: Die Finanzwelt galt lange als besonders feindseliges Revier für Frauen. Nun führen Stacey Cunningham und Adena Friedman die beiden wichtigsten Börsen der USA. Cunningham auf den Spitzenposten der Börse als Präsidentin berufen. Nach 66 Männern seit ihrer Gründung 1792 bekam die NYSE damit erstmals eine Chefin. Die weiter nördlich am Times Square beheimatete Nasdaq, an der Aktien von Schwergewichten wie Apple, Microsoft oder Tesla gehandelt werden, hat die fünf Jahre ältere Adena Friedman als Vorstandsvorsitzende. Cunningham und Friedman haben einst als Praktikantinnen bei ihren Börsen angefangen, und beide haben in ihren Karrieren Umwege eingeschlagen, bevor sie es ganz nach oben geschafft haben. Sie wollen auch andere Frauen nach oben bringen.
faz.net

„Im Bereich Mikrofinanzen arbeiten wir zu über 90 Prozent mit Frauen, weil sich herausgestellt hat, dass wir uns darauf verlassen können, dass dann die Kredite auch zurückgezahlt werden“, sagte Silvia Holten von der Kinderhilfsorganisation Worldvision und setzt bei Kleinkrediten stark auf Frauen. Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Zusammenarbeit nennt sie als starke Argumente für frauenorientierte Projekte.
tagesschau.de

Bildquelle: worldvision.de

Ski Alpin: Dürr kämpft sich mit nur einem Stock in die Top Ten: DSV-Slalomspezialistin Lena Dürr hat mit einem starken Auftritt ein Top-10-Ergebnis eingefahren. Kurios: Sie fuhr ohne Stock in der rechten Hand los. Der Sieg ging aber überraschend noch an die Slowenin Andreja Slokar.
tagesschau.de