KW39: Trans-Frauen im Bundestag, Erstmals eine Frau an der Spitze Tunesiens, Sexleben afrikanischer Frauen

Trans-Frauen im Bundestag: Erstmals in der deutschen Geschichte zogen mit der Bundestagswahl zwei Trans-Frauen in den Bundestag ein. Eine einzige Transperson war bisher im Bundestag vertreten – jedoch outete sich diese erst nach ihrer Amtszeit. Bei dieser Wahl erhalten nun zwei offen lebende Transfrauen einen Sitz im Parlament: Nyke Slawik und Tessa Ganserer. Der Bundesverband Trans spricht von einem „historischen Moment“. Ganserer lag in ihrem Wahlkreis Nürnberg-Nord zwar weit hinter dem CSU-Direktkandidaten Sebastian Brehm, über die Landesliste der bayerischen Grünen hatte sie dennoch ihren Platz sicher. Dort stand Ganserer auf Platz 13. Nyke Slawik zog ebenfalls über ihren Listenplatz ein. Sie kommt aus NRW, ihr Wahlkreis war in Leverkusen, wo SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach das Direktmandat gewann. Mittlerweile hätten sie Glückwünsche aus der ganzen Welt – etwa aus Polen, Großbritannien und den USA – erreicht, schrieb Slawik über Twitter. Der Wahlerfolg gehe um die Welt. n-tv.de, tagesspiegel.de

Bildquelle: Elias Keilhauer

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Steuern sind und bleiben ein heikles Thema: Gibt es künftig mehr oder weniger Einkommenssteuer? Und was passiert mit der Unternehmenssteuer, der sogenannten „Reichensteuer“ und der Erbschaftssteuer? Der Steuerpolitische-Check gibt einen Einblick in die Steuerpolitik der Parteien und einen Aufschluss für Selbstständige sowie Unternehmen. Die Journalistin Jessica Schwarzer spricht mit dem Geschäftsführer der ETL SteuerRecht GmbH, Dietrich Loll über Einkommenssteuern, Steuern im Bereich Klima und auch soziale Themen wie die Grunderwerbssteuer. Das Experten-Interview von Deutschlands führender Steuerberatungsgruppe nimmt das Thema Steuerpolitik unter die Lupe und gewährt einen interessanten Einblick und Überblick über Steuern in Bezug auf mögliche Koalitionen. youtube.com

Erstmals eine Frau an der Spitze Tunesiens: In Tunesien ist mit Nejla Bouden erstmals eine Frau zur Ministerpräsidentin ernannt worden. Zwei Monate nach der Entmachtung des bisherigen Kabinetts beauftragte Präsident Kais Saied die 63-Jährige, „so schnell wie möglich“ eine Regierung zu bilden. Ihre Befugnisse als Regierungschefin sind jedoch erheblich eingeschränkt, nachdem Saied vor einer Woche seine eigenen Machtbefugnisse ausgeweitet hatte. Der Staatschef bezeichnete die Nominierung einer Frau als „Ehre für Tunesien und Anerkennung für die tunesischen Frauen“. Vor ihrer überraschenden Ernennung leitete Bouden ein Hochschulreform-Projekt. Die Geologie-Professorin war in führender Position im Bildungsministerium tätig. In der Öffentlichkeit ist sie weitgehend unbekannt. dw.com

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Das Sexleben afrikanischer Frauen: Wohl kaum jemand kennt sich so gut aus in Afrikas Betten wie Nana Sekyiamah. Seit Jahren betreibt sie mit einer Kollegin zusammen den Blog „Abenteuer aus den Schlafzimmern afrikanischer Frauen“. Darin veröffentlicht sie Kurzgeschichten über Sex – aus afrikanischer Perspektive. Nun hat die Autorin ihr erstes Buch herausgebracht, der Titel wenig zweideutig: „Das Sexleben afrikanischer Frauen“ (Dialogue Books, verfügbar nur auf Englisch). Sekyiamah hat dafür über eine Zeitspanne von mehr als sechs Jahren mit Frauen aus und in Afrika intime Interviews geführt: von der überzeugten Sexarbeiterin in Nairobi bis zur Muslimin in polygamer Ehe. Nicht-heteronormative Beziehungen finden darin ebenso statt wie traditionell konservative Lebensentwürfe. spiegel.de

Denkmal für „kämpfende Frauen“ statt Kolumbus in Mexiko amerika21.de
Awet Tesfaiesus ist die erste Schwarze Frau im Bundestag hessenschau.de
Ann-Kristin Tlusty: Nicht mit dem Patriarchat zufriedengeben! deutschlandfunknova.de
Über Angela Merkel: „Sie hat die männliche Dominanz entlarvt“ zeit.de
Podcast: Sexismus unter Vietnamesen – von der Freiheit, andere zu enttäuschen zeit.de
Österreicherin erste Frau an Spitze der Kommission für Atomgewichte diepresse.com

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Emma Goldman Award für Anelis Kaiser Trujillo: Anelis Kaiser Trujillo von der Professur Gender Studies in MINT am Institut für Informatik der Universität Freiburg hat den mit 50.000 Euro dotierten Emma Goldmann Award erhalten. Der Preis wird an Wissenschaftlerinnen vergeben, die zu Ungleichheit und Feminismus in Europa forschen. Durch ihre Arbeit gelangte sie zu der Erkenntnis, dass bei den Unterschieden des Gehirns weitere Variablen eine entscheidende Rolle spielen: wie etwa die Ethnie, die Herkunft, eine Behinderung oder die Sexualität. Folglich war es nicht ausreichend, lediglich weibliche Gehirne mit männlichen zu vergleichen, sondern es musste ein interdisziplinärer Ansatz für diese Art der Forschung gefunden werden. In ihrer Lehre trägt sie ein kritisches feministisches Denken in technische Fächer. Für ihren fächerübergreifenden Ansatz ist sie an der Uni Freiburg in Projekten in der kognitiven Neurowissenschaft, der Informatik, der Umweltforschung, der Biotechnologie sowie den Gender Studies und der Wissenschaftsforschung beteiligt. Kaiser Trujillo studierte Psychologie in Basel und promovierte dort 2008 mit Studien im Bereich der Neurolinguistik und Sex/Gender in der fMRI-Forschung. Seit April 2017 ist sie Professorin für Gender Studies in MINT am Institut für Informatik der Universität Freiburg. Sie ist Mitbegründerin des Netzwerks Neurogenderings: Critical Studies of the Sexed Brain und engagiert sich für die Erhöhung des Frauenanteils in den MINT-Fächern. nachrichten.idw-online.de

Bildquelle: nachrichten.idw-online.de“ rel=“noopener“ target=“_blank“>Klaus Ranger – Flax Foundation

In Island haben sich die Machtverhältnisse in puncto Geschlechter nach der Wahl am vergangenen Samstag verschoben.
52 Prozent

beträgt nun der Anteil der Frauen im Parlament. In keinem anderen europäischen Land liegt der Frauenanteil im Parlament über 50 Prozent. fr.de

Untersuchung bestätigt sexuelle Ausbeutung bei Ebola-Einsatz im Kongo: Mitarbeiter mehrerer Hilfsorganisationen sollen sich in der Demokratischen Republik Kongo schwerer sexueller und anderer Übergriffe schuldig gemacht haben. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht einer Untersuchungskommission, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestellt hatte. Den Untersuchungen zufolge wurden Dutzende Frauen und einige Männer sexuell ausgebeutet oder vergewaltigt, als die Mitarbeiter von Hilfsorganisationen im Land waren, um die Ebola-Epidemie zu bekämpfen. Die Kommission sprach mit 63 betroffenen Frauen und zwölf Männern. Sie dokumentierte neun Fälle von Frauen, die Vergewaltigungen meldeten, sowie 29 ungewollte Schwangerschaften. Es seien 83 mögliche Täter identifiziert worden – 21 von ihnen hätten mit Sicherheit bei der WHO gearbeitet. Die meisten Männer hätten Übergriffe rundheraus abgestritten oder behauptet, der Geschlechtsverkehr sei einvernehmlich gewesen. tagesschau.de

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Tipps

Filmfestival FrauenWelten: filmfest-frauenwelten.de

Der Frauenlauf 2021: heldenderfreizeit.com

„Das größte Problem in Kandahar war immer die Bildung von Frauen. Sie heirateten jung und gingen dann nicht mehr zur Schule oder in die Universität. Die Taliban müssen nun die Versprechen halten, die sie gemacht haben – und Frauen die Bildung ermöglichen“, sagte eine Frau in Kandahar über die Lage der Frauen in Afghanistan.
nzz.ch

Bildquelle: pixabay.com

Lieblingspflanze von Seniorin ruft Polizei auf den Plan: Eine 91 Jahre alte Frau hat auf ihrem Balkon in einem Seniorenheim in Bayerisch-Schwaben unwissentlich eine Haschischpflanze gezogen. Eine Mitarbeiterin des Heims in Krumbach im Landkreis Günzburg hatte das Gewächs mit dem verdächtigen Aussehen bemerkt und die Polizei alarmiert – die dann zu dem Einsatz anrückte. Die Polizeibeamten konnten die Frau nur nach langem, gutem Zureden davon überzeugen, sich letztlich doch freiwillig von der Pflanze zu trennen. Wie die 91-Jährige zu dem Saatgut kam, ließ sich zunächst nicht ermitteln. tag24.de