KW 22: Koalition einigt sich auf Frauenquote in Vorständen, Frauen haben geringere Gehaltsvorstellungen als Männer, Im sich wandelnden Saudi-Arabien bekommen Frauen mehr Jobs als je zuvor

Koalition einigt sich auf Frauenquote in Vorständen: Mit einem neuen Gesetzesentwurf will die große Koalition Frauen in Führungspositionen stärken und eine Quotenregelung einführen. Nach dieser müssen die Vorstandsgremien börsennotierter Unternehmen mit mindestens je einem Mann und einer Frau besetzt sein, sobald der Vorstand aus mehr als drei Personen besteht. Mit dem Führungspositionsgesetz greift die große Koalition zudem die Forderungen der Initiative #stayonboard auf. Seit knapp zehn Monaten hat die Initiative rund um Gründerin Verena Pausder für einen gesetzlichen Anspruch auf eine Familienauszeit gekämpft. Auslöser war der Fall der Westwing-Gründerin Delia Lachance, die aufgrund einer Babypause unfreiwillig ihren Posten als Vorständin aufgeben musste.
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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Frauen haben geringere Gehaltsvorstellungen als Männer: Männer und Frauen haben offenbar unterschiedliche Erwartungen bezüglich ihres künftigen Gehalts, wie eine Befragung von mehr als 800 Studentinnen und Studenten an zwei Schweizer Universitäten zeigte. Zwar zeigten sich beide Geschlechter bezüglich ihrer Vorstellungen vom Einstiegsgehalt optimistisch, die Angaben der Frauen lagen jedoch trotzdem 9,7 Prozent unter denen ihrer Kommilitonen. Auf die Frage, wie viel Gehalt sie drei Jahre nach ihrem Studienabschluss erwarten, gaben sie sogar 11,7 Prozent weniger an. Ein großer Teil dieses Abstandes lässt sich wohl darauf zurückführen. dass Frauen tendenziell eher Branchen mit geringerem Gehalt und Möglichkeiten zur Arbeit in Teilzeit wählen. Dennoch ergibt sich eine signifikante Lücke, die hierdurch nicht vollständig erklärt werden kann.
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Im sich wandelnden Saudi-Arabien bekommen Frauen mehr Jobs als je zuvor: Frauen zu Hause zu halten, ist ein Luxus, den sich der weltgrößte Exporteur von Rohöl nicht mehr leisten kann. Kronprinz Mohammed bin Salman, überholt die Wirtschaft, um sich auf eine Zukunft nach dem Öl vorzubereiten und bemüht sich, inmitten eines stotternden Wirtschaftswachstums Arbeitsplätze zu schaffen. Die Lebenshaltungskosten steigen und die Regierung kürzt die Subventionen für Benzin und Strom. Zudem werden neue Gebühren und Steuern eingeführt, darunter eine Mehrwertsteuer von 15 %, deshalb sind die saudischen Haushalte zunehmend von der Arbeit der Frauen abhängig. Das Ergebnis sind soziale und wirtschaftliche Veränderungen, die das Land erschüttern – sie stellen Traditionen auf den Kopf, verändern das Leben der Frauen in allen Schichten und schüren den Unmut einiger konservativer Saudis. Der Staat, der unter dem Druck ausländischer Regierungen und Menschenrechtsgruppen steht, weil er gegen Andersdenkende vorgeht, hat erkannt, dass das Narrativ der Frauenermächtigung dazu beitragen kann, seinen Ruf im Ausland aufzupolieren. Aber die Veränderungen sind nicht illusorisch.
ndtv.com

        • Gleichberechtigung: Frauen in Südafrika können bald auch legal mehrere Männer heiraten welt.de
        • USA: Kein Mädchen-Schulsport für Transgender-Frauen in Florida dw.com
        • Spanien: Trans-Sexarbeiterinnen wollen Anerkennung erstreiten zeit.de
        • „Women in Architecture“: Festival startet in Berlin ndr.de
        • Gesellschaftsreportage: Starke Frauen und Medien 3sat.de
        • SPD-Kanzlerkandidat Scholz findet Forderung nach Gender-Verbot peinlich
          spiegel.de

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Yael Bartana wurde 1970 in Afula, Israel geboren und ist eine israelische Multimediakünstlerin. Sie lebt in Tel Aviv und Berlin. Bartana studierte an der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Fotografie und schloss ihr Studium im Jahr 1996 ab. Danach studierte sie zweieinhalb Jahre in den USA und schloss 1999 an der School of Visual Arts mit einem MFA in bildender Kunst ab. Anschließend zog sie nach Amsterdam, arbeitete in Polen und widmete sich weiter ihrer Kunst. In ihrer Arbeit verbindet sie dokumentarische Aspekte mit poetischer Verfremdung, ihre Videos und Filme thematisieren oft gesellschaftliche Rituale des alltäglichen Israels, die von Ausnahmezuständen und Kriegsgefahr geprägt sind. Ihr Schaffen wird international ausgestellt und Bartana nahm bereits an der Biennale und der documenta teil. Im Jahr 2004 wurde sie zudem mit dem Dorothea-von-Stetten-Kunstpreis ausgezeichnet. Die beeindruckende Videoarbeit „Malka Germania“ steht derzeit im Zentrum der Ausstellung „Redemption Now“, die im Jüdischen Museum Berlin vom 04. Juni an bis zum 10. Oktober 2021 zu sehen ist. de.wikipedia.org, jmberlin.de

Nur rund jede
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Frau wünscht sich im Lauf ihrer beruflichen Karriere eine Führungsposition. wiwo.de

Tschechische Frauen sollen ihren Nachnamen ohne „-ova“ führen können: Das Abgeordnetenhaus in Tschechien hat einem historischen Gesetzesentwurf zugestimmt. 91 Abgeordnete stimmten für die Änderung, 33 dagegen. Nun muss dem noch die zweite Kammer des Parlaments, der Senat, zustimmen. Frauen soll es damit erlaubt sein, zwischen der männlichen und der weiblichen Form ihres Nachnamens zu wählen. Bisher mussten sie einen Familiennamen tragen, der die weibliche Endung „-ova“ besitzt. Wenn ein Mann Novak heißt, so tragen also seine Ehefrau und seine Töchter den Namen Novakova. Bisher waren von der traditionellen Regelung nur Frauen ausgenommen, die einen Ausländer heirateten oder einer Nationalen Minderheit angehörten.
zeit.de

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Ihre Botschaft gut hörbar: Podcasts führen Ihren Siegeszug fort und bieten für Unternehmen, Medienhäuser und Privatpersonen eine neue Bandbreite an Möglichkeiten Menschen zu erreichen. In unserem Podcast-Studio in Berlin-Mitte können Sie Ihre eigenen Audio-Formate aufzeichnen. Gerne unterstützen wir Sie von der Konzeption bis zur Postproduktion und dem Vertrieb.
Kommen wir in Kontakt: podcastproduktion.berlin

Wissenschaftlerinnen stärker von der Pandemie betroffen: Die Corona-Pandemie bedroht die Karriere vieler Wissenschaftlerinnen, denn diese sind stärker davon betroffen als ihre männlichen Kollegen. Sie veröffentlichten in den vergangenen Monaten weniger Forschungspapiere und stellten teilweise weniger Förderanträge. Zudem geben sie an, dass ihnen im Vergleich zu den Kollegen weniger Zeit für die Forschung bleibe. Die Gründe hierfür liegen in den stark gestiegenen Fürsorgeaufgaben, die meist von den Müttern bewältigt werden. Durch diese Entwicklung wird die fragile Diversität des Wissenschaftssystems bedroht.
zeit.de

„Es ging um die Liberalisierung des Paragrafen 218 und die Abschaffung der Diskriminierung der Frau; es ging gegen den Staat und die Kirche“

sagt Senta Berger in der WDR-Dokumentation „Wir haben abgetrieben – Das Ende des Schweigens“. ndr.de

Foto: faz.net

Mutige 17-Jährige schubst Bär von der Mauer, um ihre Hunde zu retten: Hailey Morinico aus Kalifornien bewies großen Mut. Sie schubste einen ausgewachsenen Bären von der Grundstücksmauer, um ihre Hunde zu beschützen. Ein Video, das den Betrachtenden den Atem anhalten lässt, verbreitete sich schnell. Die Szene wurde von einer Überwachungskamera festgehalten und erhielt bei TikTok bereits über neun Millionen Likes.
rnd.de