KW 23: Frauen sind von der Corona-Pandemie wirtschaftlich stärker getroffen als Männer, Chinas Drei-Kind-Politik wälzt Verantwortung auf die Frauen ab, Mehr Frauen in Sachsen-Anhalts Landtag

Frauen sind von der Corona-Pandemie wirtschaftlich stärker getroffen als Männer: Das Arbeitsleben hat sich durch die Corona-Pandemie stark verändert. Besonders in Sachen Gleichberechtigung wurden dabei Spuren hinterlassen. So zeigen einige Studien, dass die Schließung des weltweiten Gender Pay Gaps in der Folge bis zu 36 Jahre länger dauern kann. Die kontinuierlichen Fortschritte in Bezug auf die Gleichberechtigung haben sich dadurch umgekehrt, dass Frauen in der Krise häufiger im Berufsleben zurückstecken. In der Regel haben Wirtschaftsabschwünge weltweit häufiger Männer betroffen als Frauen, da diese meist in konjunkturanfälligeren Branchen wie dem verarbeitenden oder Baugewerbe tätig sind. Der coronabedingte Konjunkturabschwung betrifft nun allerdings Sektoren, in denen ein beträchtlicher Anteil der betroffenen Frauen sind.
capital.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Chinas Drei-Kind-Politik wälzt Verantwortung auf die Frauen ab: In den chinesischen Städten war es den meisten Frauen seit 1980 offiziell verboten, mehr als ein Kind zu bekommen. Verstöße wurden mit Zwangsabtreibungen, Zwangsverhütung, Geldbußen und häufig auch Jobverlust bestraft. 2016 erlaubte der Staat schließlich zwei Kinder pro Frau und verkündete nun überraschend die Drei-Kind-Politik. Hintergrund könnten die Ergebnisse der letzten Volkszählung sein. Nach dieser wächst die chinesische Bevölkerung kaum noch, altert jedoch bedeutend schneller als bisher angenommen. Um zu verhindern, dass das Sozialsystem des Landes zusammenbricht, werden nun mehr Kinder erlaubt. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt stielt sich so jedoch aus der Verantwortung. Statt ein moderneres und leistungsfähigeres Renten- und Sozialsystem zu schaffen und eine neue Familienpolitik zu beschließen, wird die Verantwortung zur Aufrechterhaltung des Systems von Staatschef Xi Jinping durch den neuen Beschluss auf die Frauen abgewälzt.
deutschlandfunk.de

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Mehr Frauen in Sachsen-Anhalts Landtag: Bisher saßen im Landtag Sachsen-Anhalts so weniger Frauen wie in keinem anderen Bundesland. Nach der Wahl wird das Parlament nun etwas weiblicher. Unter den 41 Direktkandidaten der Partei befanden sich lediglich neun Frauen, die Frauen-Union scheiterte mit ihrem Versuch, mehr Frauen auf die Liste zu bekommen. Jedoch scheint die christdemokratische Männerriege nicht abschreckend zu wirken, denn mehr Frauen als Männer stimmten für die CDU. Damit fiel das weibliche Geschlecht beim Stimmverhalt so stark ins Gewicht wie bei keiner anderen Partei. Künftig werden alle neun Frauen, die kandidiert haben, auch im Parlament sitzen. Der Frauenanteil in der Fraktion wird somit auf 22,5 Prozent erhöht.
spiegel.de

Frauen sind in der Digitalwirtschaft unterrepräsentiert: Familienministerin Christine Lambrecht ruft dazu auf, den digitalen Wandel für die Gleichstellung von Männern und Frauen zu nutzen. Lambrecht kritisiert zugleich die Doppelbelastung vieler Frauen, und dabei insbesondere Mütter, im Homeoffice. Vor allem beruflich stecken die Frauen in der Krise zurück. Im Rahmen des dritten Gleichstellungsberichts, der sich explizit mit dem digitalen Wandel befasste, kamen Forscher nun zu dem Schluss, dass der Einfluss von Frauen gesteigert werden muss. In der Digitalwirtschaft sind sie mit nur 16 Prozent unterrepräsentiert, bei der Firmengründung machen sie 30 Prozent aus. Um den digitalen Wandel der beiden Geschlechter gleichermaßen gestalten zu können, müssten unter anderem bereits in der frühkindlichen Bildung Förderprogramme ansetzen. So wäre es möglich, Mädchen einen besseren Zugang zu den MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu ermöglichen.
zeit.de, tagesschau.de

  • Beziehung: Paare erzählen, wie sie versuchen, das Leben gemeinsam auf die Reihe zu kriegen zeit.de
  • Aktionsprogramm Handwerk: Berliner Handwerk soll Frauen fördern und nachhaltiger werden tagesspiegel.de
  • Finanzen: Andrea Fernandez will Frauen beibringen, besser mit Geld umzugehen businessinsider.de
  • Frauenquote: Bundestag entscheidet über ein Gesetz für mehr Topmanagerinnen sueddeutsche.de
  • Wirtschaft: Schwieriges Amt für die WTO-Chefin Okonjo-Iweala dw.com

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Anna Maria von Schurmann wurde 1607 in Köln geboren und gehörte zu den ersten Studentinnen Europas. Bereits von früher Kindheit an wurde sie von ihrem Vater, der ihr Potential erkannte, gefördert und versprach ihm, sich gänzlich der Wissenschaft statt Mann und Kindern zu widmen. An der Universität Utrecht war sie die erste und lange Zeit auch einzige Frau, die an den Vorlesungen teilnahm. Jedoch durfte sie nicht inmitten ihrer männlichen Kommilitonen sitzen, sondern musste sich in eine vergitterte Zelle oberhalb der Aula begeben um so den anderen Studenten verborgen zu bleiben. Die Junge Frau war als vielfach begabte und gebildete Universalgelehrte bekannt. Bei der Wissenschaft handelte es sich für sie nicht um ein emanzipatorisches Recht, sondern um die fromme Pflicht der Frau. Ihr Leben nahm jedoch in den späten 1660er Jahren eine entscheidende Wende. Sie ließ ihr bisheriges Leben sowie ihre Besitztümer zurück und folgte dem frühpietistischen Separatisten Jean de Labadie in ein asketisches Leben auf Wanderschaft. Ihre Entscheidung rechtfertigte sie in ihren letzten Schrift, der „Euklaria“, da sie das einfache Leben in Gesellschaft für den besseren Weg zu Gott hielt. 1678 starb sie. Nach ihrem Tod blieben ihre Schriften als Beweis, dass Frauen in ihrem geistigen Potential den Männern in nichts nachstehen sowie die Debatte, die sie innerhalb Europas angestoßen und mit der sie die (barocke) Lebenswirklichkeit einen Schritt mehr in Richtung Gleichberechtigung vorangetrieben hat.
br.de

Der Anspruch auf Elternzeit wird nur von
40 Prozent

der Väter in Anspruch genommen. welt.de

Patricia Cammarata über die Herausforderungen für Familien während der Corona-Pandemie: Die Elternbloggerin kritisiert, dass die Politik sich zu wenig für Familien einsetzt. Im Rahmen der Pandemie ist zusätzlich zu der bereits vorhandenen Belastung mehr Mental-Lord-Material hinzugekommen. Da durch die Zunahme der Arbeit im Homeoffice auch viele Männer von daheim aus arbeiten, sind viele bisher unsichtbare Arbeiten sichtbar gemacht worden. Dadurch wird die Gedankenlast aller erhöht. In zahlreichen Unternehmen hat jedoch in den letzten Jahren bereits ein Umdenken stattgefunden, das die Vereinbarkeit von Haushalt, Familie und Karriere besonders für Frauen erleichtern soll.
fr.de

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Ihre Botschaft gut hörbar: Podcasts führen Ihren Siegeszug fort und bieten für Unternehmen, Medienhäuser und Privatpersonen eine neue Bandbreite an Möglichkeiten Menschen zu erreichen. In unserem Podcast-Studio in Berlin-Mitte können Sie Ihre eigenen Audio-Formate aufzeichnen. Gerne unterstützen wir Sie von der Konzeption bis zur Postproduktion und dem Vertrieb.
Kommen wir in Kontakt: podcastproduktion.berlin

Start-Up_Finanzierung für Frauen schwieriger: Für die Gründung eines Unternehmens wird viel Geld benötigt, wodurch Investoren für die Finanzierung stark gefragt sind. Häufig jedoch stellt es sich für Frauen, die ein Start-Up gründen wollen, besonders schwierig dar, eine ausreichende Finanzierung zu erhalten. Dies liegt darin begründet, dass Männern tendenziell eher anderen Männern Geld geben, Gründerinnen jedoch keine Geldgeber finden.
sueddeutsche.de

Ich erinnere mich, dass innerhalb der Frauenbewegung die Themen Sexualität sowie Gewalt gegen Frauen und die unbezahlte Arbeit von Frauen in der Familie und der Kindererziehung oft gegeneinander ausgespielt wurden: Auf der einen Seite standen die Feministinnen, auf der anderen die Sozialistinnen. Dabei ist beides wichtig: die soziale und materielle Lage von Frauen und die Selbstbestimmung über den eigenen Körper sowie die Bekämpfung von Gewalt.“

Ute Gerhard, Soziologin und Juristin über sexuelle Selbstbestimmung, Gerechtigkeit und Feminismus.
zeit.de

Fotoquelle: Dlf

Männer binden sich Melonen um  und scheitern an „Schwangerschaft“: In den sozialen Medien hat sich ein neuer Trend gebildet. Dieser soll Männern zeigen, wie anstrengend eine Schwangerschaft sein kann. So wird ihnen eine Wassermelone um den Bauch gebunden, die den Bauch einer Schwangeren imitieren soll. Anschließend sollen die Männer alltägliche Aufgaben meistern. Der Tik-Tok-Trend soll ein Bewusstsein schaffen, vor welche Hürden sich schwangere Frauen häufig gestellt sehen.
brigitte.de