KW 34: Arbeitende Frauen sollen laut Taliban-Sprecher zu Hause bleiben, Sexismus-Klage – Kalifornien wirft Blizzard Behinderung der Untersuchung vor, Anlässlich des Tages der Gleichberechtigung der Frau engagiert sich Michelob Ultra mit 100 Millionen Dollar für den Frauensport

Arbeitende Frauen sollen laut Taliban-Sprecher zu Hause bleiben: Ein Taliban-Sprecher rief arbeitende Frauen auf, „vorerst“ zu Hause zu bleiben. Die Begründung für den Aufruf sei, dass manche Taliban-Mitglieder noch nicht gelernt hätten, den Frauen kein Leid zuzufügen. Bis diese im Umgang mit Frauen geschult wären, sollten Frauen zu ihrem eigenen Schutz „vorerst“ zu Hause bleiben, sagte der Taliban-Sprecher Zabihullah Mujahid. Man mache sich Sorgen, dass die Truppen, die neu und noch nicht sehr gut ausgebildet seien, Frauen misshandeln könnten, sagte Mujahid. Man wolle nicht, dass die Kräfte, Frauen verletzen oder sie belästigen würden, so der Sprecher weiter. In Afghanistan scheint sich nun aber vielmehr die schnelle Rückkehr zu den Gegebenheiten während ihrer Herrschaft von 1996 bis 2001 abzuzeichnen. Jene Herrschaft war für Frauen vor 20 Jahren von Unterdrückung und Gewalt gekennzeichnet. Sie durften damals das Haus nicht verlassen, und wenn, nur in Burka und mit einem männlichen Familienmitglied. Es war ihnen zudem verboten zu arbeiten und über dem Alter von acht Jahren unterrichtet zu werden. Unter Unterricht verstehen die Taliban vorwiegend das Studieren des Koran. Bei dem kleinsten Verstoß drohte öffentliche Misshandlung durch Ordnungshüter. Im schlimmsten Fall waren Auspeitschungen, Folter und Hinrichtungen die Folge.
orf.at

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Sexismus-Klage – Kalifornien wirft Blizzard Behinderung der Untersuchung vor: Activision Blizzard soll die Untersuchungen der kalifornischen Behörde DFEH im Zusammenhang mit der Sexismus-Klage gegen das Spieleunternehmen erschweren. Das behauptet die DFEH in einer überarbeiteten Klageschrift. Blizzard soll demnach Angestellte unter anderem mit Vertraulichkeitsvereinbarungen daran hindern, Informationen mit den Ermittlern zu teilen. Zudem soll Activision Blizzard Beweismittel und Mitschriften zurückgehalten und Dokumente geschreddert haben, die mit den Ermittlungen im Zusammenhang stehen. Activision Blizzard bestreitet die Vorwürfe jedoch. In der Klage geht es insbesondere um Diskriminierung weiblicher Angestellter: Frauen seien bei Blizzard systematisch benachteiligt, belästigt und gemobbt worden, heißt es. Männliche Angestellte sollen regelmäßig alkoholisiert im Büro aufgetaucht sein, sexistische Bemerkungen zur Tagesordnung gehört haben. Beschwerden bei der Personalabteilung seien weitgehend ignoriert worden. In der Zwischenzeit hat Activision Blizzard Besserung gelobt und erste Maßnahmen ergriffen. CEO Bobby Kotick kündigte etwa an, alle Führungskräfte neu zu evaluieren. Einige Tage später wurde bekannt, dass der in der Klageschrift namentlich genannte Blizzard-Präsident J. Allen Brack das Unternehmen verlässt.
heise.de

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Anlässlich des Tages der Gleichberechtigung der Frau engagiert sich Michelob Ultra mit 100 Millionen Dollar für den Frauensport: Michelob Ultra wettet auf Frauen im Sport. Heute gab die Biermarke bekannt, dass sie in den nächsten fünf Jahren 100 Millionen Dollar für die Förderung des Frauensports und weiblicher Athleten bereitstellen wird. Es handelt sich dabei um das größte bekannte finanzielle Einzelengagement einer Marke für Initiativen im Bereich des Frauensports. Nach den [olympischen] Spielen, bei denen die Frauen außergewöhnlich gut abgeschnitten und mehr Medaillen als die Männer geholt hätten, glaube man, dass es der richtige Zeitpunkt sei, um die Aufmerksamkeit der Menschen auf den Frauensport zu lenken, sagte Ricardo Marques, Marketing-Vizepräsident von Michelob Ultra, der die Bereiche Kreativität, Medien und Sponsoring im Sport für das Unternehmen leitet. Der Schwerpunkt des Engagements wird zunächst auf den Medien liegen. Die Marke wird 50 Prozent ihrer Lifestyle-Medien auf den Frauensport ausrichten, was laut Marques eine Steigerung von 40 Prozent gegenüber dem heutigen Stand von Michelob Ultra bedeutet. Darüber hinaus wird die Marke ihre Liste der weiblichen Athleten und Influencer erweitern und sicherstellen, dass sie gleichberechtigt in die Kreationen und die Werbung der Marke einbezogen werden. Das Ziel ist es, die Sichtbarkeit des Frauensports über große kulturelle Ereignisse hinaus zu erhöhen und die Tatsache zu betonen, dass Frauen jeden Tag Sport treiben.
forbes.com

  • Gerettete afghanische Fußballerinnen: „Frauen, die stark sind – das hassen die Taliban“ spiegel.de
  • Machtübernahme der Taliban: Frauen in Afghanistan leben in Angst zdf.de
  • #AppleToo: Kritik an Cupertino wegen Sexismus, Rassismus und anderer Diskriminierungen mactechnews.de
  • Umfrage: Studierende hierzulande unterstützen Frauenquote nau.ch
  • Polnische Region will „LGBT-freie“ Zone bleiben, obwohl sie Millionen an EU-Geldern riskiert euronews.com
  • Frauenfeindlichkeit im Wahlkampf: Annalena Baerbock hat es schwerer deutschlandfunkkultur.de

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Zarifa Ghafari wurde im Jahr 1992 in Kabul geboren und ist eine afghanische Kommunalpolitikerin. Sie war seit Sommer 2018 die Bürgermeisterin von Maidan Shahr, mit 35.000 Einwohnern die Hauptstadt der afghanischen Provinz Wardak. Zudem war sie mit 26 Jahren bei ihrer Ernennung die jüngste Bürgermeisterin Afghanistans und eines von nur wenigen weiblichen Stadtoberhäuptern im ganzen Land. Sie ist die Tochter eines Soldaten und einer Physikerin und hat sieben jüngere Geschwister. Als Ghafari vier Jahre alt war, übernahmen die Taliban die Macht in Afghanistan. Damals brachte ihr eine Nachbarin die englische Sprache bei, denn sie konnte erst mit zwölf Jahren nach einem Umzug ihrer Familie in der Provinz Paktia die Schule besuchen. Es führte ein einstündiger Fußweg zur Schule und Ghafari war das einzige Mädchen an der Schule. Nach ihrem Schulabschluss absolvierte sie an der pakistanischen University of the Punjab ein Studium der Wirtschaftswissenschaft. Sie baute mit dem Geld, das sie neben dem Studium verdiente, die Frauenvereine unterstützende NGO „Assistance and Promotion of Afghan Women“ (APAW) auf und gründete den auf junge Frauen als Hörerinnen ausgerichteten Radiosender Peghla FM in Wardak. Als Ghafari im Sommer 2018 ihr Amt als Bürgermeisterin antreten wollte, versperrte ihr „ein Mob von Männern mit Stöcken“ den Weg und bewarf sie mit Steinen. Daraufhin eskortierte die Polizei sie zurück nach Kabul, wo sie ihre Geschichte in sozialen Netzwerken bekannt machte. Erst im Frühjahr 2019 konnte ihre Vereidigung stattfinden. Aus Sicherheitsgründen wohnte Ghafari zudem nicht in der von ihr regierten Stadt, sondern in Kabul. Die BBC wählte sie unter die hundert einflussreichsten und inspirierendsten Frauen von 2019. Das Außenministerium der Vereinigten Staaten ehrte sie im März 2020 mit dem International Women of Courage Award. In ihrem Amt engagierte sie sich für Frauenrechte und für die Umwelt. Der Vormarsch der Taliban in Afghanistan 2021 hat diese Arbeit jedoch beendet. Am 18. August des Jahres wurde gemeldet, dass Ghafari mit einem Evakuierungsflug auf dem Weg nach Deutschland sei.
de.wikipedia.org

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Im Wahlprogramm der Grünen heißt es: „Freiwillige Regelungen haben nichts gebracht. Deshalb brauchen wir Quoten, die wirklich die kritische Masse herstellen, um zu unserem Ziel von
50

Prozent Frauenanteil zu gelangen.“
handelsblatt.com

Frauenpower-Projekt macht Station im Kreis Trier-Saarburg: Das Leader Projekt „Frauenpower – Heldinnen braucht das Land“ macht in dieser Woche Station im Kreis Trier-Saarburg. Angaben der Kreisverwaltung zufolge soll das Projekt helfen, die Lebensqualität von Frauen auf dem Land zu verbessern. Der Landfrauenverband Trier arbeitet im Projekt mit der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises zusammen. Zudem soll es Gesprächsrunden zwischen Bürgern und Vertretern aus Wirtschaft und Politik geben.
swr.de

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Gegenantrag zur Frauenquote beim FC St. Pauli: Der Antrag für eine Frauenquote beim Kiezclub FC St. Pauli liegt schon länger auf dem Tisch. Nun gibt es etwas überraschend dazu einen Gegenantrag. Für mehr Geschlechtergerechtigkeit innerhalb des Vereins möchte der FC St. Pauli sorgen, deshalb haben die Mitglieder der AG Diversität mit Unterstützung der Clubführung einen Antrag für eine Frauenquote eingereicht. So sollen alle wichtigen von der Mitgliederversammlung zu wählenden Vereinsgremien (Aufsichtsrat, Präsidium, Ehrenrat und Wahlausschuss) mindestens zu 30 Prozent mit Frauen besetzt sein. Jetzt gibt es dazu einen Gegenantrag von Mitgliedern, die eine Frauenquote beim FC St. Pauli verhindern wollen. Demnach sollen „bei der personellen Besetzung der Vereinsgremien allein fachliche Qualifikationen und charakterliche Eignung im Hinblick auf die Werte des Vereins den Ausschlag geben“. Eine Quote sei aktuell die einzige Möglichkeit, um eine geschlechtergerechtere Besetzung der Gremien zu erreichen, hatte Vereinspräsident Oke Göttlich seinerzeit gesagt.
ndr.de

„Wenn wir Frauen uns einig werden, wäre Feminismus kein Thema mehr.“
sagte Alice Schwarzer, das berühmteste Gesicht der deutschen Frauenbewegung. Im Zeitzeugen-Interview spricht sie zudem über ihre Kindheit in chaotischen Familienverhältnissen, über prägende Jahre in Paris, ihre Rolle als Feministin und über Konflikte mit Frauen.
deutschlandfunk.de

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Singapur benennt Orchidee nach US-Vizepräsidentin Kamala Harris: Anlässlich des Besuchs von US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat Singapur eine Orchidee nach der demokratischen Politikerin benannt. Die 56-Jährige nahm im Präsidentenpalast eine Urkunde in Empfang, in der sie als offizielle Namenspatin für die Hybridpflanze namens „Papilionanda Kamala Harris“ vermerkt ist. Bereits in der Vergangenheit hat Singapur Orchideen unter anderem nach der britischen Prinzessin Diana, Margaret Thatcher und dem japanischen Kaiser Akihito benannt. Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist Patin einer Orchidee: der „Dendrobium Angela Merkel“.
spiegel.de